Gruppenfoto Wildtiersymposium

Gruppenfoto Wildtiersymposium

Als kulturelle Höhepunkte des illusteren Abends gab es dann auch eine wunderschöne Gesangseinlage von Birke Licht sowie einen wunderbaren Auftritt der Föhrer Trachtengruppe, die alle Teilnehmer restlos begeisterten.

Als dann endlich am nächsten Morgen im Veranstaltungszentrum das Symposium mit Schwerpunkt „Marine Mammals“ durch die Initiatoren Janine Bahr und André van Gemmert eröffnet wurde, ließ es sich der Wyker Bürgermeister Heinz Lorenzen natürlich nicht nehmen, ebenfalls die Konferenzteilnehmer  herzlichst auf der grünen Insel Föhr zu begrüßen und ihnen unterstützende Worte zu kommen zulassen.
Auch die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz sandte Grussworte an das Robbenzentrum und alle Konferenzteilnehmer. Der Touristikchef Armin Korock besuchte verschiedene Male die Veranstaltung, um sich vom einwandfreien Ablauf in den zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten zu überzeugen.

Die internationale Teilnehmerschaft  aus Tierärzten, Biologen, Tierpflegern sowie Studenten und vielen Interessierten zeigten sich dann in den 3 Tagen sehr angetan von der guten Organisation des Symposiums, sowie der internationalen Referenten
wie Dr. vet.med. Jörg Zinke (Deutschland), Dr. vet. med. Peter Klaver (Niederlande),
Prof. Gerry Dorrestein(Niederlande), Prof.Peter Kunzmann (Jena), Sascha Regmann(PBS Herne),
Katharina Neeb(Wildtierstation Hamburg), Dr.Bodo(TVT Franfurt a.O., Andre van Gemmert (Niederlande) und vet. med. Janine Bahr (Deutschland).
Soweit das Spektrum der Vorträge vom Verhalten der Robben, über medizinische Behandlung, Pathologie , Pflege, Tierschutzethik und deren Lebensraum.

Einer der am längsten diskutierten Beiträge waren die unaufhaltsame Verschmutzung der Weltmeere durch  Plastikstoffe, als auch das Töten von Wildtieren durch Jäger. Erschütternde Bilder von Meeressäugern die Tonnenweise jede Art von Plastikstoffen in ihrem Körper aufgenommen haben, schockierten besonders die nicht fachlichen Teilnehmer. Diese reale Bedrohung der Meere ist in der Öffentlichkeit noch nicht angekommen. Ein gänzlich anderes Thema war zum Beispiel die Anwendung von Homöopathie in der Tierbehandlung, aber auch die ethische Verpflichtung in der Robbenrehabilitation
Neben dem fachlichen Austausch von Erfahrungen gab es für die Teilnehmer auch etwas auf der Insel zu entdecken. Viele der Konferenzteilnehmer waren ja auch zum ersten Mal auf der nordfriesisischen Insel und begrüßten es sehr, auch an einer organisierten Inselrundfahrt mit dem Bus teilnehmen zu können und zum Abschluss auch noch mit der Rühm Hart die Seehundbänke zu besuchen.

Restlos begeistert von der kulturellen Vielfalt sowie der landschaftlichen Schönheit der Insel Föhr und der professionellen Organisation des Symposiums, ließen dann auch so manchen Teilnehmer in Schwärmen geraten und den Wunsch auf eine baldige Wiederholung laut werden. (Text: Frank Opitz)

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Veröffentlicht am 23.09.2012 in Archiv 2012

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