Gruppenfoto .. immer wieder schööön!

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Erklärtes Ziel des gebildeten „Arbeitskreis Robben Schleswig-Holstein“ ist, dass das Robbenzentrum Föhr weiter in den Focus der schleswig-holsteinischen Natur- und Umweltschutzpolitik vorstößt und verbesserte Strukturen für den Robbenschutz in die Tat umsetzt.
Das Robbenzentrum Föhr stellt sich mit der ortsnahen Ersten-Hilfe von in Not geratenen Robben und der Aufklärung der Besucher und Einheimischen über das Leben der Meeressäuger in der Nordsee und deren Probleme einerseits und der Öffentlichkeitarbeit mittels permanenter Ausstellung andererseits der Diskussion über die Robbenpolitik im nördlichsten der Bundesländer.

Übergeordnetes Ziel des Engagements von Frau Bahr und Herrn van Gemmert ist es zur Verbesserung des Schutzes der Meeressäuger im schleswig-holsteinischen Wattenmeer beizutragen. Hierfür entwickelt nun der Arbeitskreis ein Kooperationspapier um gemeinsam mit den Entscheidern eine zukunftsgewandte Grundlage für tierschutzaffine Robbenschutzstandards zu etablieren. Denn anders als in allen anderen küstennahen Bundesländern sollen in Schleswig-Holstein noch immer Seehundjäger entscheiden, ob ein Heuler oder ein kranker oder verletzter Seehund überlebensfähig ist oder eben nicht. Auch dürfen Seehunde landesweit bisher nur in der Seehundstation Friedrichskoog gepflegt werden, die Kapazitäten werden jährlich entsprechend immer mehr ausgereizt. Der „Arbeitskreis Robben Schleswig-Holstein“ steht allen Expertinnen und auch interessierten Laien zur Mitarbeit offen“, so die Initiatoren Janine Bahr u André van Gemmert.
Das Robbenzentrum Föhr ist vielen Naturfreundinnen und Umweltschützern längst über die Grenzen Norddeutschlands hinaus als eine Instanz großen tiermedizinischen Knowhows im Bereich Meeressäuger und Wildtiere bekannt.  Die Kosten hierfür werden allein durch private Aufwendungen und Sponsoring finanziert, der öffentliche Sektor wird nicht belastet. Ganz im Gegenteil, das gemeinnützige Handeln von Frau Bahr und Herrn van Gemmert ist bereits etablierte Bereicherung des Tourismus über die Insel Föhr hinaus bekannt.

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Veröffentlicht am 27.08.2013 in Archiv 2013

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