Heute wäre ein Seehund auf Sylt fast von einem Seehundjäger erschossen worden, und nur die Civilcourage von Menschen und einer Tierärztin auf der Insel haben das verhindert!!! Bravo!! Und es zeigt, daß das Urteil der Jäger einfach mal so in Sekunden getroffen wird, ohne nähere Untersuchung- denn die Tierärztin hatte einen guten Eindruck von dem Tier nach ordentlicher veterinärmedizinischen Untersuchung! Der Seehundjäger hätte das Tier erschossen!!

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Veröffentlicht am 18.11.2017 in 2017

Nach dem Sturm: Viele Seehundmeldungen

Kaum war der Sturm von Freitag etwas abgeklungen, gab es auch schon die erste Notrufe von Robben, die weit ab vom Wasser in den Dünen lagen. Ein gesunder, fitter Seehund bleibt in der Regel immer in Wassernähe. Bei der Kontrolle vor Ort zeigte sich, daß die Tiere viel zu klein für ihr Alter waren und auch Symptome von Lungenwurminfektion zeigten ( eine von der Wasserverschmutzung begünstigten Parasiteninfektion, ohne Behandlung tödlich, aber gut behandelbar)

Einige Tiere wurden durch Menschen und Hunde auch schon wieder in die Nordsee getrieben…obwohl sie durch ihre Infektion das Land suchen und sich nicht mehr wohl im Wasser fühlen.
Dusty und Tinchen konnten gerettet werden, und die Notrufe reissen nicht ab.

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Veröffentlicht am 18.11.2017 in 2017

 

„Martin Luther“ haben wir den Seehund genannt, der am späten Reformationsjubiläumsabend in unser Robbenzentrum aufgenommen wurde.
Nach der Erstversorgung und entsprechender Behandlung ging es dem Kleinen schnell besser! Nun heißt es: wieder ganz fit und gesund werden!!

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Veröffentlicht am 02.11.2017 in 2017

In den letzten Wochen wurden und werden wieder viele junge Seehunde „angespült“,

die Anzeichen von Lungenwurmbefall haben, doch die meisten erholen sich nach entsprechender Erstversorgung und medizinischer Betreuung wieder gut! Untersuchungen haben gezeigt, daß die Wasserverschmutzung in der Nordsee der Hauptgrund für diesen früher nicht vorhandenen schweren Krankheitsverlauf ist! Unbehandelt würde die Tiere es nicht überleben. Doch sowohl der parasitäre Befall als auch die Begleiterkrankungen sind gut behandelbar.
Der Mensch bringt die Tiere in Gefahr und daher sollten wir auch bereit sein, ihnen zu helfen!!

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Veröffentlicht am 31.10.2017 in Archiv 2014

Kinderuni mit dem Robbenzentrum
„Müll im Meer und was es mit den Tieren dort macht!“
Wieder grosses Interesse bei den Nachwuchs- Tierschützern und viel Aktivität!
Bei der Kinderuni am Sonntag im Robbenzentrum, erfuhren die kleinen „Studenten“ was der Müll im Meer für Schaden bei Tier, Natur und auch Mensch anrichtet. Ausserdem wurden 2 grosse Säcke Müll eingesammelt und besprochen was man selber tun kann, um Müll zu vermeiden.
Die Kinder waren mit viel Motivation und Interesse voll bei der Sache und ehrgeizig als es an das Einsammeln des Mülls am Weg und Strand ging. Wir freuen uns über soviel Engagement bei den Kindern und auch Eltern!!

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Veröffentlicht am 22.08.2017 in 2017

11.8.17 um 18.00

(Wild)-Tier-Auffangstation in der Verantwortung des Landes– ein Beispiel aus dem Saarland mit Modellcharakter

 

13.8.17 um 19.30

Tierschutz in BRD– es muss sich etwas in der Gesellschaft  ändern , damit sich im Tierschutz etwas ändert !

Beide Vorträge werden von Dr. Hans Friedrich Willimzik, Tierarzt und Tierschutzbeauftragter des Saarlandes gehalten

Weitere Infos im Robbenzentrum  oder  unter 0177-3300077                 www.robbenzentrum-foehr.de

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Veröffentlicht am 10.08.2017 in 2017

Heuler Bruno und Lefke

immer wieder werden Seehundbabies, die von ihrer Mutter getrennt wurden, an unsere Küsten gespült. Hier 2 Tiere- Bruno und Lefke-, die noch früh genug gefunden wurden und nach der Erstversorgung im Robbenzentrum schnell wieder fit und stabil weiter aufgezogen werden können. Viele Tiere werden leider auch nur noch tot angespült.

Bitte immer genug Abstand zu den Seehundbänken halten!!!

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Veröffentlicht am 01.08.2017 in 2017

Ein Wochende voller Veranstaltungen und zusätzlichen Notfällen. Es wird einfach nicht langweilig bei unserem Job, und ab und zu wird es selbst für uns ganz schön anstengend. Aber wenn man dann den Tieren helfen kann, dann werden alle Mühen belohnt.

Auch wenn die ganzen letzen Wochen anstrengend waren, von Zeit zu Zeit gibt es dann nochmal besonders stressige Tage und so war es an diesem Wochenende. Ausser vielen Veranstaltungen im Robbenzentrum selber und auch im Tierhuus, erreichten uns zusätzlich noch einige Notrufe.

Am dramatischsten war dann auch die Rettung einer Silbermöwe, die weit draussen im Wasser an der Seglerbrücke in einer Angelschnur fest hing. Und noch während der letzen Abendveranstaltung mussten wir zur Rettung ausrücken.

Glücklicherweise erfolgreich, denn die Möwe hat sich inzwischen gut erholt. Und das freut uns sehr, nachdem sie sich schon fast aufgegeben hatte in ihrem Todeskampf.

Und dabei hatten wir noch am selben Nachmittag die Veranstaltung „Kinderuni: Müll im Meer und was das mit den Tieren in der Nordsee macht!“

So eindrücklich , wie grausam die Unachtsamkeit der Menschen im Umgang mit der Natur sein kann, erschreckt uns immer wieder. Nicht nur das Erlebnis mit der Möwe, die wegen einer entsorgten Angelschnur und einem unvorsichtigen Angler in höchste Not gerät, sondern auch die Tatsache, das wir mit den Kindern in unserem Müllprojekt alleine auf dem Weg zum Strand und zurück Säcke von Müll füllen konnten und hunderte weggeworfene Zigarettenkippen auf der Strasse und den Grünanlagen und am Strand finden konnten.

In der Hoffnung, daß wir in der Zukunft was für die Tiere, ihre Umgebung und damit auch für die Menschen verändern können, bleiben wir hoffnungsvoll und freuen uns auch über viele interessierte und engagierte Menschen und besonders Kinder, die unsere Veranstaltungen besuchen und auch in ihrem Alltag aufmerksame Tierschützer werden!!

 

 

 

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Veröffentlicht am 24.07.2017 in 2017

Erfolgreicher Auftakt der „Föhrer Tierschutztage“

Das Tierhuus und Robbenzentrum Föhr haben am Montag zum ersten Vortrag im Rahmen der „Föhrer Tierschutztage“ geladen.

Alle Beteiligten waren sehr zufrieden mit der gelungenen Auftaktveranstaltung der „Föhrer Tierschutztage“, in der Tierärztin Antonia Braus die Projektarbeit der „Tierärzte ohne Grenzen e.V.“ in Ostafrika an vielen verschiedenen Beispielen den interessierten Gästen nahe brachte. Sowohl Touristen als auch Inselbewohner fanden ihren Weg in das Robbenzentrum.

Die „Föhrer Tierschutztage“ wurden in diesem Jahr von Tierärztin Janine Bahr- van Gemmert, dem Robbenzentrum und dem Tierhuus Insel Föhr ins Leben gerufen. Über das Jahr verteilt werden Referenten aus ganz Deutschland und unterschiedlichen Organisationen zu den verschiedensten Themen des Tierschutzes auf der Insel referieren.

Ob ein Tierschutzbeauftragter des Saarlandes über die Arbeit in Wildtierstationen informiert, die Organisation AKUT- „Arbeitskreis Kirche und Tiere“- oder eine Tierärztin vom Bodensee zum Thema Tierschutz im Pferdesport:  Das Thema Tierschutz soll im Mittelpunkt stehen und Menschen für das Thema sensibilisieren, so der Vorsitzende des Tierhuuses André van Gemmert.

„Tierärzte ohne Grenzen e.V.“ (ToG) unterstützt seit über 25 Jahren Menschen in Ostafrika, deren Lebensgrundlage von der Landwirtschaft und Tierhaltung abhängt, damit ihre Lebensbedingungen aktiv verbessert werden.

 

Die globalen Klimaveränderungen, das Bevölkerungswachstum und lokale Konflikte schränken die Möglichkeiten für die Landbevölkerung zunehmend ein. Vor diesem Hintergrund tragen die Projekte von „Tierärzten ohne Grenzen“ dazu bei, dass natürliche Ressourcen des Lebensraumes nachhaltig genutzt und Konflikte gewaltfrei gelöst werden können, um so stabile Existenzen zu sichern. In Somalia und Äthiopien versuchen „Tierärzte ohne Grenzen“ mit Tiernotfütterungen und dem Bau von Wasserauffangbecken die Ernährungsgrundlage der Bevölkerung zu sichern.  In Kenia ist der Verein seit Jahren erfolgreich mit Impfkampagnen gegen Tollwut vor Ort. Momentan kämpfen die Menschen in den fünf Projektländern mit einer der schlimmsten Dürren seit 1984. Gerade deshalb war es den Organisatoren ein Anliegen, jetzt über die Arbeit des Vereins zu informieren.

Besonderes Interesse weckte das Projekt „Ziegen statt Waffen“ aus dem Südsudan, durch das ehemalige Kindersoldaten und ihre Familien mit einer kleinen Ziegen- oder Schafherde eine neue Einkommenssicherung und Lebensgrundlage bekommen.

„Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig“, betonte Antonia Braus während ihrer Präsentation. „ ToG arbeitet fast ausschließlich mit lokalen Mitarbeitern und Tierärzten in den Projekten, die Hilfe zur Selbsthilfe fördern.“

Bei Tee und Keksen konnten anschließend sowohl Gedanken und Gespräche vertieft, als auch neue Kontakte geknüpft werden.

Die Kontakt zwischen der Organisation und der Insel entstand durch die langjährige Mitgliedschaft der Stationstierärztin des Tierhuus und Robbenzentrums und der zur Zeit laufenden Aktion „Hoffnungslicht von Föhr“ für Hungernde, die Janine B-vG mit ihrer Nichte Lefke Krüger letztes Jahr reaktiviert hat und die mit dem Verkauf von Kerzen Spenden für die Projekte von „Tierärzte ohne Grenzen“ sammelt.

 

Die nächsten Termine der Föhrer Tierschutztage

.    Am 11.8. um 18.00 geht es um das Thema ( Wild)-Tier- Auffangstation in der                                                   Verantwortung  des Landes – ein Beispiel aus dem Saarland mit Modellcharakter

Am 13.8. um 19.30  Informationen zum Thema Tierschutz in BRD – es muss sich etwas in der Gesellschaft ändern , damit sich im Tierschutz etwas ändert

Beide Vorträge werden von Dr. Hans Friedrich Willimzik , Tierarzt und Tierschutzbeauftragter des Saarlandes gehalten

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Veröffentlicht am 14.07.2017 in 2017

Alle Hände voll zu tun im Robbenzentrum.

Doris, Pirat Lorenz, Hilla und Andrea! Einige der aufgefundenen Robben, die im Robbenzentrum erstversorgt und gerettet werden konnten!! Zur Zeit steht das Telefon kaum still. Wir hoffen und wünschen den Robbenbabys ein Aufwachsen an Mamas Seite, doch wenn eine kleine Robbe von seiner Mutter getrennt wurde, ist er auf Hilfe angewiesen, damit sie nicht verhungert oder schon auf dem Meer erschöpft ertrinkt ! Sollten Sie ein in Not geratenes Tier entdecken, bitte Abstand halten und uns umgehend alarmieren! Danke vom Robbenzentrumsteam und allen Robben selber!!

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Veröffentlicht am 22.06.2017 in 2017
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