Anfang der Woche am Abend erreichte uns ein Notruf aus Goting. Dort war am Strand ein kleiner Seehund gesichtet worden. Als wir bei dem Seehundjungen eintrafen, musste es schnell gehen: Der Kleine wirkte sehr müde und erschöpft, war unterkühlt und hatte einige kleine Wunden am Körper. Nach der Erstversorgung in der Station wurde er schon deutlich munterer. In den nächsten Tagen nahm der Kleine, der viel zu leicht für sein Alter war, schon etwas zu und die Wunden verheilten gut und schnell. Wenn er sich weiter so erholt und das entsprechende Gewicht van ca. 25- 30 kg erreicht hat, kann er in einigen Wochen zurück zu seinen Artgenossen ins Meer. Namenspate für SeehundjungeJori ist die Hauptfigur aus dem Kinderbuch „Jori taucht ab“, das die Bonner Urlauberin Claudia Könsgen zugunsten unseres Robbenzentrums Föhr geschrieben hat. Seehund und Autorin lernten sich nach einer von Joris ersten Fütterungen kennen. Und auch die Finder waren über die schnelle Rettung froh und haben seinen Pflegeplatz „adoptiert“.

Im Watt: Rücksicht nehmen auf Seehunde 
Vor allem jetzt im Sommer, wenn die Jungen zur Welt kommen und aufgezogen werden, brauchen Seehunde ihre Ruhe. Leider werden der Nachwuchs und die Muttertiere durch unbedachtes Verhalten von Menschen im Watt nachhaltig gestört (z. B. durch Wattwanderungen, Wassersport, oder zu dicht fahrende Boote). Das kann dazu führen, dass Jungtiere von ihrer Mutter getrennt werden. Um das zu verhindern, halten Sie bitte unbedingt grossen Abstand (mindesten 500 Meter) zu den Tieren.

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Veröffentlicht am 10.08.2019 in 2019

Die Bonnerin Claudia Könsgen hat ein Kinderbuch über Robbe Jori veröffentlicht, das ab sofort im Robbenzentrum gegen eine Spende in Höhe von 17,80 Euro erhältlich ist. Der Erlös kommt komplett unserem Haus zu Gute. Begleitend zur Spendenaktion veranstaltet die Bonnerin am 1. August um 10:30 Uhr im Treffpunkt Urlauberseelsorge in Wyk (Sandwall 38) eine Lesung für die ganze Familie. Der Eintritt ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Bis zum 20. August 2019 liegen rund 100 Exemplare der Erstauflage in ausgewählten Geschäften in Wyk und Umgebung aus, wo sie gegen eine Spende mitgenommen werden können:

·         Art & Weise (Haus 56, Oldsum)

·         der bunte buchladen – bu-bu (Sandwall 20, Wyk)

·         Robbenzentrum Föhr (Achtern Diek 5, Wyk)

Darum geht es im Buch

In der Geschichte geht es um das Robbenkind Jori. Das kleine Seehundkind ist beim Schwimmen- und Tauchenlernen an den Strand von Wyk abgetrieben. Dort trifft er auf Möwe Margit, Wattwurm Hauke und andere tierische Meeres- und Strandbewohner. Sie wollen Jori helfen, wieder zurück auf seine Sandbank zu kommen.

Ein schönes, warmherziges Kinderbuch!

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Veröffentlicht am 27.07.2019 in 2019, Archiv 2014

Bei der Veranstaltung vom 07.07.2019 KINDERUNI im ROBBENZENTRUM – „Müll im Meer, der kleine Robbenretter“ fanden sich zahlreiche, kleine und große interessierte Teilnehmer ein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein ganz aktuelles Problem, welches auch den Kleinen und den großen Gästen nicht unbekannt war – Müll im Meer. Die kleinen Studenten der Kinderuni beteiligten sich Rege an der Besprechung, wie der Müll ins Meer gelangt und welche Ursachen hierfür verantwortlich sind.

Auch zu den Gefahren, die durch den Müll im Meer ausgelöst werden, gab es zahlreiche Meldungen.

Fische verfangen sich in alten Fischernetzen, Schildkröten und Meeressäuger verletzen und verfangen sich, Vögel verwechseln schwimmendes Plastik mit Nahrung, fressen es und verhungern bei vollem Magen.

Auch wenn das Plastik nicht mehr sichtbar ist und es sich zersetzt, erscheint es als vermeintliche Sandkörner im gesamten Ökosystem des Meeres und nicht zuletzt gelangt es auch in unseren Körper, wenn du z.B. Fisch isst, da Fische Mikroplastik in ihrem Körper anreichern.

Es folgten zahlreiche Vorschläge der engagierten Teilnehmer, was jeder Einzelne zur Vermeidung tun kann. Genannt wurden z.B. auf Plastiktüten verzichten, unverpackte Artikel kaufen, größere Mengen und weniger Umverpackung wählen, Beutel und Gefäße zum Einkauf mitnehmen, Mehrwegverpackungen bevorzugen.

Alle waren mit viel Eifer und Spaß beteiligt und ließen auch direkt Taten folgen.

Die versammelte Mannschaft hat direkt eine Müllsammelaktion am Strand im Bereich des Wyker Hafens gestartet und in nur kurzer Zeit einige Säcke Müll gesammelt.

Auffällig war hier, dass insbesondere ganz viele Zigarettenkippen aufgesammelt wurden, welche auch sehr problematisch für die Umwelt und giftig für die Meeresbewohner und andere Tiere sind.


Nach der Mission am Strand, versammelten sich die Teilnehmer der Kinderuni erneut im Robbenzentrum zum gemeinsamen Anschauen eines Films.

Zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung wurden noch Gruppenfotos gemacht und die kleinen Studenten der Kinderuni erhielten von ihren „Dozenten“ Janine Bahr- van Gemmert und André van Gemmert ein Zertifikat ausgehändigt.

Einhellig war auch am Ende die Meinung, dass jeder Einzelne etwas zur Müllvermeidung und zum Schutz unserer Umwelt tun kann und dadurch auch unserer Meere und Meeresbewohner schützen kann.

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Veröffentlicht am 11.07.2019 in Archiv 2014

Immer wieder werden mutterlose Seehundjunge gemeldet, die alleine und völlig erschöpft an unsere Küste gespült werden. Leider sind es immer wieder unachtsame Menschen, die diese Heuler durch Störungen an den Seehundbänken verursachen.

Trotz vieler Aufrufe und Plakaten, die auf diese Störungsgefahr hinweisen und alle Wattwanderer auffordern mindesten 500 Metern Abstand zu den Tieren zu halten, wird immer wieder von Wattwanderern berichtet, die ungeachtet jeden Aufrufs und respektlos auf diese Bänke zu laufen und so direkt die Tiere verscheuchen! Bitte immer sensibel und aufmerksam durch unsere Natur laufen und alles geniessen ohne zu stören.

Mehr Respekt im Umgang mit Tier uns Natur und so auch Heuler vermeiden. Auch Wassersportler und Bootsbesitzer sollten Rücksicht nehmen! Denn von der Mutter getrennte Jungtiere haben alleine keine Überlebenschance!

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Veröffentlicht am 06.07.2019 in 2019

Nachdem in den letzten zwei Woche immer wieder tote Seehundbabys gemeldet wurden, kamen nun die ersten Heuler in unsere Station. Auch wenn wir immer wieder hoffen, daß alle Seehundbabies bei ihren Müttern groß und stark werden. Wenn Heuler , also mutterlose Neugeborene, an den Strand gespült werden, sind wir froh, helfen zu können. Auch wenn dies immer sehr traurig und tragisch ist für Mutter und Kind, so sind wir doch dann froh, wenigstens einige Tiere retten zu können, die meist durch Störungen von der Mama getrennt wurden und ohne Hilfe sterben würden . Stefanie und Feliciti heissen die beiden ersten Heuler der Saison im Robbenzentrum Föhr.

Seehundmütter lassen ihre Jungen gerade in der ersten Zeit nach der Geburt nie alleine und verzichten sogar ca. 2 Wochen aufs Fressen und Fischfangen, aus Angst das Kleine zu verlieren. Durch die Unruhe und viel Bootsverkehr und unachtsame Schiffe und Menschen zu nahe an der Sandbank werden jedes Jahr viele Babies von Ihren Müttern getrennt . Daher bitte Abstand halten und die Tiere auch draussen im Watt nur von weitem beobachten! Eine unachtsame Störung kann Seehund-Mutter und Kind in Not bringen oder sogar voneinender trennen!

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Veröffentlicht am 15.06.2019 in 2019

Auch Seehund Uli konnte gerettet werden.
Besuch von Namenspaten Uli(Ulrich) Hess im Robbenzentrum

Nachdem Seehund Uli (Ulrich) viel zu klein für sein Alter und mit blutiger Schnauze und blutigen Flossen vom Strand gerettet werden konnte, bekam das kleine Seehundmännchen die entsprechende Erstversorgung und medizinische Behandlung, nebst. Neben Lungenwürmern- in den letzten Jahren häufig auftretende parasitäre Erkrankung der Nordseerobben aufgrund von Verschmutzung im Meer- ist Uli viel zu klein für sein Alter und hatte auch noch viele kleine Verletztungen
Der ca. Jahr alte Seehund sollte mehr als das doppelte wiegen in diesem Alter.
Inzwischen hat sich Uli sehr gut erholt, ist wehrhaft geworden und kann hoffentlich mit entsprechendem Gewicht bald zurück in sein zu Hause, der Nordsee.
Besuch bekam Uli auch von seinem Namenspaten, dem Wyker Bürgermeister Uli (Ulrich) Hess. Der freute sich sehr darüber, daß seine Patenrobbe schon wieder so fit.
Janine, André und das Robbenzentrumsteam freut sich sowohl über Ulis und jede weitere Robbentettung, aber auch über den Besuch und das Interesse der Namenspaten, wie hier Wyker Bürgermeister Uli Hess!

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Veröffentlicht am 11.05.2019 in 2019

Auch im März und April werden immer wieder geschwächte, zu kleine und schweratmige Robben gemeldet. Glücklicherweise können die meisten von ihnen gerettet werden, wenn sie früh genug gefunden, gemeldet und geborgen werden. Nach einer schnellen Erstversorgung samt Entwurmung haben die Tiere dann eine meist gute Überlebenschance. Leider werden auch viele Tiere an unseren Küsten liegen gelassen und nicht versorgt und tragischerweise als ruhende Tiere angesehen. Doch ein Wildtier, was zwischen Menschen am Strand liegt ohne Fluchtverhalten sollte schon zu denken geben. AUsserdem sind die meist erkrankten Tiere auch vile zu klein und machen einen krnaken Eindruck.

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Veröffentlicht am 29.04.2019 in Archiv 2014

Jeden Dienstag um 15 Uhr unser Kindertag im Robbenzentrum und donnerstags um 15.30 Uhr unsere Führung: Alles rund um die Robben!! Weitere Gruppenführungen nach Absprache!

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Veröffentlicht am 14.04.2019 in 2019

Ende März kam ein Team vom ZDF, um dort die Arbeit des Tierhuus und Robbenzentrum mit den Mitarbeitern und einigen freiwilligen Helfern um André und Janine für einen kleinen Beitrag im ZDF Mima (Mittagsmagazin) zu drehen.

Danke an Tim, Jack und Lennart für den rücksichtsvollen, tierschutzfreundlichen Dreh und auch den Spaß dabei zusammen. Gerne wieder.

Vorraussichtlicher Sendetermin morgen im Moma; ZDF Mittagsmagazin von 13-14 Uhr

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Veröffentlicht am 01.04.2019 in 2019
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Veröffentlicht am 27.03.2019 in 2019
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