Gross war die Freude letzte Woche, als Julia Reinstein mit einer gefüllten Spendendose und der gesamten Familie unser Robbenzentrum besuchte. Mit vollem Einsatz und in Eigeninitiative hat die Grundschülerin aus Langenhorn auf Familienfesten, in der Nachbarschaft und auf dem Weg zu ihrer Lieblingsinsel Spenden für das Robbenzentrum und die Rettung der Meeressäuger gesammelt. Wir sind begeistert und freuen uns über soviel Einsatz von Julia, die mehrere hundert Eure in ihrer Spendendose gesammelt hat! Die Robben und das Team des Robbenzentrums Föhr sagen Daanke!!!!

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Veröffentlicht am 21.02.2019 in 2019
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Veröffentlicht am 16.02.2019 in 2019

Der Notruf kam von einer Joggerin am frühen morgen. Eine „kranke Robbe“ am Strand. Sofort rückte das Team des Roze Föhr zur Rettung aus. Noch auf dem Weg meldete sich die Joggerin erneut. Ein zweiter sehr schwacher Seehund nur einige hundert Meter weiter. Noch lebe sie, wenn auch wenig Reaktion. Beide Tiere wurden schnell gefunden und im Robbenzentrum erstversorgt. Nach der Erstversorgung und tierärztlicher Untersuchung wurde schnell klar, sowohl „Snow“ als auch „Hannes“ waren mit Lungenwürmern infiziert. Die Parasiten sitzen in der Lunge und können diese enorm schädigen. Diese schweren Infektionen kommen in diesem Maß erst seit einigen Jahrn vermehrt unter den Nordseerobbenarten vor. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen ein weiteres Resultat der Verschmutzung Nordsee, die das Immunsystem der Tiere angreift. Besonders der Tiere unter einem Jahr sind davon betroffen.

Aber die gute Nachricht, die Infektion ist gut behandelbar, wenn die Tiere früh genug gefunden und schnell versorgt werden.

Die Robben werden entwurmt und mögliche Folgeschäden behandelt. Auch Hannes und Snow haben sich schon nach kurzer Zeit gut erholt und haben die Chance, nach einigen Wochen wieder völlig gesund in die Nordsee zurück zu kehren

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Veröffentlicht am 10.02.2019 in Archiv 2018
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Veröffentlicht am 22.01.2019 in Archiv 2018

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Foehrer-Veterinaerin-Ein-Leben-fuer-die-Tiere,shmag59802.html

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Veröffentlicht am 22.01.2019 in Archiv 2014

Der kleine Beitrag über unsere Arbeit mit bzw. für die Tiere auf der beginnt ca. ab 16.40 Minuten. https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Schleswig-Holstein-Magazin,sendung858850.html

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Veröffentlicht am 13.01.2019 in Archiv 2018
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Veröffentlicht am 12.01.2019 in Archiv 2018

Seehund „Walter“ bekam seinen Namen von Robbenzentrumsbesucher Julia und Helge Lutteropp.

Sie waren vor Ort, als die kleine Robbe geborgen und erstversorgt wurde. Kurzerhand adoptierten sie das Tier. „Walter“ steht als Synonym für den erwarteten Sohn, denn Julia ist im 8ten Monat schwanger.

Seehund „Walter“ hat sich gut erholt. Auch er hatte eine Lungenwurminfektion und war dadurch auch viel zu klein für sein Alter und zeigte Atemnot. Erfahrungsgemäß sind die Tiere ca. eine Woche nach der ersten Behandlung und Entwurmung komplett wurmfrei.

Wir wünschen Seehund Walter das aller Beste auf seinem Weg zurück in die Nordsee und Baby „Walter“ eine gesegnetes Leben voller Liebe, Geborgenheit, toller Erfahrungen und aufregender neuer Erkenntnissen!

 

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Veröffentlicht am 08.01.2019 in Archiv 2018

Seehund Laura ein weiterere Robbe, die mit starkem Lungenwurmbefall ins Robbenzentrum Föhr gebracht wurde.

Obwohl sie zuerst sehr schwach und angeschlagen war, hat sich das Seehundweibchen schon nach einigen Tagen tiermedizinischer Behandlung und Pflege deutlich erholt!

Inzwischen ist sie auch „lungenwurmfrei“ und sehr munter!

Die Kotuntersuchungen unseres Doktoranden David Ebmer von der Uni Gießen ergaben, daß der Seehund eine Woche nach Behandlung völlig wurm und larvenfrei war.

Das zeigt, daß die von Lungenwurm befallenen Seehunde mit relativ geringem Aufwand und medizinischer Behandlung gut und effektiv behandelt werden können.

Dies stellt die enorm grosse Zahl der erschossenen Tiere in Schleswig Holstein doch sehr in Frage -laut Presse 2017 allein in SH 650!!! Seehunde- und dies ausschliesslich nach visueller Begutachtung ohne tiermedizinische Untersuchung.

Dies steht unter den gegebenen Umständen auch im Widerspruch mit dem Tierschutzgesetz.

Wenn man sieht, wie schnell und gut sich ein Tier erholen kann, dann lohnt sich auch jeder Mühe, sind sich Janine, André und David einig.

 

 

 

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Veröffentlicht am 13.12.2018 in Archiv 2018

Am Samstag konnte das Robbenzentrums- und Tierhuus- Team nach einer mehr als einstündigen Rettungsaktion einen Eidererpel aus seiner fast aussichtslosen Situation aus dem Meer retten.

Der arme Erpel paddelte ganz verzweifelt auf dem Rücken und konnte nur mit grosser Mühe über Wasser bleiben und kämpfte mit letzter Kraft gegen die Strömung. Der Doktorand des Robbenzentrums David Ebmer hatte das Tier bei seinem Weg zur Arbeit auf der Nordsee entdeckt. Mit wachem Auge immer das Meer absuchend, fiel ihm die Ente gleich auf. Sofort rief er Im Robbenzentrum an und Hilfe war schnell vorort. Dann folgte eine lange Stunde im und am kalten Wasser, da die Ente doch immer wieder abtauchte und kurz vor dem Einfangen wegtauchte. Sowohl David als auch Janine und André vom Tierhuus und Robbenzentrum waren komplett im Wasser und versuchten sogar schwimmend, das Tier zu erreichen.

Tatsächlich nach über einer Stunde und trotz Unterkühlung bei Tier und Retter konnte das Tier lebend geborgen werden und erholt sich nun in der Station im Tierhuus!!

Dafür hat sich jeder Einsatz, jedes starke Frieren und Bibbern nach den Wassereinsätzen gelohnt , sind sich Janine, André und David einig!!!

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Veröffentlicht am 02.12.2018 in Archiv 2018
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