Am letzten Wochenende war es soweit. Die Türen im Robbenzentrum Föhr öffneten sich zur ersten „Poolparty“.

Wer allerdings vermutete in einem der Robbenpools baden zu dürfen, der hatte seine Badesachen umsonst mitgebracht!
André van Gemmert und Janine Bahr hatten aus Anlass der ersten Adoption von Robbenpflegeplätzen- auch Pools genannt- in ihr Zentrum geladen.
Unter den Gästen natürlich die Patin Frau Romualda Richter-Löwenstein und der Wyker Bürgermeister Paul Raffelhüschen

.Nach Tagen der Vorbereitung mit Hilfe der Mitarbeiter und ehrenamtlicher Helfer wurde das Fest eröffnet. Neben geladenen Gästen kamen auch weitere Besucher, um das Ereignis mit dem Robbenzentrumsteam zu feiern.
Unter ihnen natürlich auch die Adoptantin Frau Romualda Richter- Löwenstein, die durch diese Patenschaft – laut Robbenzentrum und dem Wyker Bürgermeister —  einen neuen Meilenstein für das Robbenzentrum Föhr setzt. Bei der Übergabe der Adoptionsurkunden bedankten sich Janine Bahr und André van Gemmert für das Vertrauen der Patin in ihre Arbeit und ihre großzügige Unterstützung.
Da das Robbenzentrum sich ausschließlich Spenden trägt, ermöglichen erst solche Unterstützungen die Rettung der Tiere.

Die Patin Frau Richter-Löwenstein selber, betonte, dass sie sich im Vorfeld solcher Aktionen schon genau über die Organisation erkundigt habe und Vertrauen zu den Tierschützern und die Liebe zu den Tieren Voraussetzung seien.
In seiner Ansprache betonte der Wyker Bürgermeister die Bedeutung die bisherige Arbeit des Robbenzentrum Föhrs auch in Verbindung mit dem Tierhuus und stellte die Bereicherung der beiden Einrichtungen für die Insel heraus.
Paul Raffelhüschen sicherte André und Janine und somit auch allen Mitarbeitern der beiden Vereine seine Unterstützung zu, soweit dies in seinen Möglichkeiten stehe.
Er hob hervor, dass das Robbenzentrum durch seinen Einsatz zum Schutz der Robben in SH besonders in letzter Zeit eine große Medien Präsenz und dadurch die Insel Föhr eine Vorreiter Rolle für den Schutz der Meeressäuger habe.

Dabei ist es  André und Janine wichtig zu betonen, dass bei allen Aktivitäten immer das Tier und sein Schutz und seine artgerechte Behandlung im Vordergrund stehen müssen.
Neben der Erstversorgung der Robben wird Robbenzentrum besonders auf Aufklärungsarbeit und Information rund um die Robben in Schleswig- Holstein großen Wert gelegt!

Die Kinder- und Jugendarbeit wird hier besonderes gefördert, um die Situation der Seehunde und Kegelrobben in der Nordsee bzw. weltweit zu verbessern.
Denn, so meint der aus den Niederlanden stammende Mitbegründer des Robbenzentrums André van Gemmert: „Education is the best form of Prevention!“
Und genau dies ist nur möglich, so betont Partnerin und Stationstierärztin Janine Bahr, wenn Menschen wie Frau Richter Löwenstein, uns und unsere Arbeit unterstützen und fördern.
Und so danken die Beiden auch nochmals allen Mitarbeitern, ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern nach diesem gelungenen Tag.
Eine besondere Freude war für die beiden Robbenretter der Besuch von Janine s Vater, der zu diesem großen Tag aus dem fast 600 km entfernten Sauerland angereist war.

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Veröffentlicht am 12.05.0201 in Archiv 2014

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