André van Gemmert, Janine Bahr und Bürgermeister Lang

André van Gemmert, Janine Bahr und Bürgermeister Lang

Ein aussergewöhnlicher Termin stand am Montagmorgen für die beiden Robbenzentrumsinitiatoren Janine Bahr und André van Gemmert auf dem Programm. Der Bürgermeister der deutschen Exklave Büsingen in der Schweiz, Herr Lang, hatte das Robbenzentrum Föhr zu einem Gespräch geladen. Den Kontakt zwischen den geographisch so weit entfernten Einrichtungen hatte ein engagierter Tierschützer hergestellt, der sowohl auf Föhr als auch in Büsingen einen Wohnsitz hat.
Bei dem Treffen wurde über eine Zusammenarbeit in Tierschutz und Robbenprojekten an Schulen, in der Öffenlichkeit und ein Ausstausch mit lokalen Natur-und Tierschutzeinrichtungen besprochen. Beide Seiten waren äusserst zufrieden mit den ersten Ergebnissen und sowohl Herr Bürgermeister Lang als auch Tierärztin Bahr und Wildlife Projekt Manager André van Gemmert versprechen sich viel Resonanz in der jeweils hiesigen Bevölkerung und somit einen Vorteil aus dieser Arbeit für die Tiere….die ja keiner Nationalität angehören und somit auch keinen Landesausweis besitzen, so André van Gemmert.

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Veröffentlicht am 15.12.2011 in Archiv 2011
Namenspatin

Namenspatin Loreena

Während Sophie ein Heuler war, der viel zu früh durch irgendeine Störung von seiner Mutter getrennt wurde, litt Susi unter dem seit 3-4 Jahren epidemisch verbreiteten Problem, der extremen Form der Lungenwurminfektion. Noch ist die genaue Ursache dieser Infektion nicht genau geklärt und geht von Überfischung über Erderwärmung bis hin zur Umweltverschmutzung der Nordsee. Durch letzteres wird das Immunsystem der Tiere extrem geschwächt, so Janine Bahr, Robbenzentrums Tierärztin.
Was auch immer die Ursache sein sollte, es ist der Mensch der die Tiere in solch eine Lage bringt. Und so sehen wir auch unsere Verpflichtung darin diesen in Not geratenen Tieren zu helfen meint André van Gemmert vom Robbenzentrum Föhr.Und alle Beteiligten genossen die Auswilderung und das Freilassen der Tiere in ihre natürliche Umgebung.
Besonders Susanne (Susi) Ermert, Robbenzentrumsmitarbeiterin und Namenspatin und Tochter Loreena waren völlig begeistert von ihrer ersten Auswilderung in den Niederlanden.Dieser Moment ist immer wieder was ganz Besonderes und die Belohnung all unserer Mühe und schlaflosen Nächte. Da sind sich Janine und André einig!!

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Veröffentlicht am 06.12.2011 in Archiv 2011
Bei der Arbeit ...

Bei der Arbeit …

Neben den Seehundstationen in Norden/Nordddeich und Pieterburen wurden auch besondere Becken im Tierpark Emmen, dem langjährigen Arbeitsplatz von André van Gemmert, und Zoo Rheine besichtigt und die Filter- und Detailinformationen erfragt und für den Neubau genau untersucht und aufgenommen.

Foto rechts: vor dem Seehundbecken in Rheine v.l. Gerret Martinen (Architekt, Föhr), Janine Bahr u. André van Gemmert u. Jody (alle 3 Robbenzentrum Föhr ;-)Zur Zeit wird gerade der neue Poolraum im Robbenzentrum Föhr selber ausgebaut und mit 4 entsprechenden kleineren Becken ausgerüstet!!

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Veröffentlicht am 01.11.2011 in Archiv 2011

Und die Freude auf allen Seiten war gross. Nach einem leider viel zu kurzem Aufenthalt, vielen Besichtigungen und auch Mithilfe in der Tierhuusstation und beim Kindertag im Robbenzentrum ging es mit dem Versprechen des Wiederkommens auf zurück in die Niederlande.
Dort erwartet die internationale Gruppe-siehe Photo- und all deren Mitarbeiter der „Zeehondencreche“, darunter auch André van Gemmert neben Janine Bahr der 2te Geschäftsführer des Robbenzentrums Föhr, über 160 Lungenwurmpatienten-fast ausschliesslich Seehunde-.
Doch bevor es wieder auf die Fähre Richtung Festland losging, ließ es sich die Gruppe nicht nehmen eine Fliese für die neuen Pools zu bemalen und zu unterschreiben…denn jede Fliese kommt den Tieren und ihrer Rehabilitation zu Gute!

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Veröffentlicht am 18.10.2011 in Archiv 2011

Über 4000 freiwillige Helfer haben sich bereits registrieren lassen, um bei den Aufräumarbeiten an der Küste zu helfen. Zudem sind Bergungsspezialisten damit beschäftigt, so viel Öl wie möglich abzupumpen. Dieses ist äußerst gefährlich, da sich der 236 Meter lange Frachter mit starker Schlagseite halb auf einem Riff befindet. Das Heck des Schiffes könnte jederzeit in die Tiefe sinken…

Neben den starken Verschmutzungen wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits 1300 verölte Seevögel tot an der Küste aufgefunden. 230 lebend geborgene Vögel, sowie 3 neuseeländische Seebären konnten in eine eigens errichtete temporäre Wildtier- Rettungsstation eingeliefert werden. Dort ist Platz für insgesamt 500 Tiere. Auch hat man damit begonnen, stark bedrohte Arten wie den Maoriregenpfeifer vor der drohenden Katastrophe in Sicherheit zu bringen. In speziellen Volieren sollen so viele Individuen wie möglich aufgenommen werden.

„Eine ähnliche Ölpest wie derzeit in Neuseeland kann jederzeit auch hier auf unserer heimischen Nord- oder Ostsee passieren“, berichtet Sascha Regmann vom Bündnis zur Rettung verölter Seevögel „PRO Bird“. Besonders während der heftigen Herbststürme ist es im relativ flachen Wasser vor unseren Küsten möglich, dass Fracht- oder Tankschiffe in gefährliche Situationen geraten. Dies hat uns die Vergangenheit schon des Öfteren gelehrt. Bislang sind wir nur mit sehr viel Glück an einer ganz großen Katastrophe vorbeigeschrammt.“

PRO Bird setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die professionelle Rehabilitation verölt aufgefundener Seevögel ein fester Bestandteil der Gefahrenabwehr wird. Doch die behördlichen Mühlen mahlen sehr langsam in dieser Angelegenheit. Besonders in Schleswig-Holstein scheint man an einer konstruktiven Konzeption diesbezüglich nicht wirklich interessiert zu sein. Hier empfiehlt man in einer Leitlinie das Töten der betroffenen Tiere.

„Die Kosten der Pflege verölter Tiere in Schleswig-Holstein blieb bei vergangenen Einsätzen zum größten Teil bei den am Rettungseinsatz beteiligten Tierschutzorganisationen hängen. Wir fordern, dass endlich einmal Verantwortung von politischer Seite übernommen wird. Die Tötungen von verölten Vögeln wird man dem Bürger zukünftig nur schwer verkaufen können, da die Rehabilitationschancen sehr gut sind und man beispielsweise wie im Fall von Neuseeland sieht, dass es auch anders geht“, so Regmann.

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Veröffentlicht am 17.10.2011 in Archiv 2011
Janine Bahr in San Francisco

Janine Bahr in San Francisco

Um möglichst viele verschiedene Einrichtungsarten, Poolformen und besonders Versorgungs-und tiermedizinische Behandlungsprotokolle kennenzulernen, nutzte Janine Bahr die Zeit, zahlreiche Information mit ihren veterinärmedizinischen Kollegen bei den Behandlungen an den Tieren auszutauschen. Da die Ausrüstung der Station mit Untersuchungs-und Narkosemöglichkeiten recht hochwertig ist, werden auch zahlreiche sonst nicht alltägliche Diagnose-und Therapieansätze dort durchgeführt.

Durch den Austausch mit zahlreichen, international existierenden Stationen – zuletzt auch in Dingle, Südirland – und deren Versorgungs-und Behandlungsprotokollen und Strategien versprechen sich André van Gemmert und Janine Bahr eine möglichst hochwertige und immer aktuelle Versorgung der zu rehabilitierenden Tieren.
Weiter ist ein Projekt über den Vergleich dieser internationalen Meeressäuger-Stationen durch das Robbenzentrum in Arbeit.

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Veröffentlicht am 01.10.2011 in Archiv 2011
Scheckübergabe

Scheckübergabe

Janine Bahr und Susanne Ermert nahmen den symbolisch übergroßen Scheck und die selbst gestaltete Glückwunschkarte trotz Regenwetters erfreut entgegen. Auch André van Gemmert, der wegen eines Einsatzes in der Robbenrettung nur aus der Entfernung daran teilnehmen konnte, freute sich über diese tolle Unterstützung der Arbeit im Robbenzentrum.

Gesammelt hatte Ingrid Steinbach diese stolze Summe mithilfe ihrer Kunden in ihrem Fußpflegesalon. Und es soll auch weiterhin für die Meeressäger und deren Rettung auf der Insel mit viel Einfallsreichtum gesammelt werden.
Nochmals Danke sagen Janine Bahr und André van Gemmert, die bei ihrer Initiative zur Rettung der Robben auf Spenden angewiesen sind.
Familie Steinbach / Kröger und das Robbenzentrum hofft auf Nachahmer dieser super Aktion!

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Veröffentlicht am 24.09.2011 in Archiv 2011
... zurück in die Freiheit

… zurück in die Freiheit

Nach „Janine“ konnte letzten Samstag nun auch Seehund“ Sabrina“ wieder nach Hause in die Nordsee entlassen werden. Als Heuler gefunden und ohne Mutter keine Chance alleine zu überleben, wurde die Kleine dann in Pieterburen aufgepäppelt und weiter von uns begleitet. Inzwischen hat sie so gut an Gewicht (ca.30kg) zugelegt und alleine ihren Fisch gefressen, dass es Zeit wurde wieder mit ihren Freunden zurück in die Freiheit zu robben. Wir wünschen auch unserer „Sabrina“ und allen ihren Robbenfreunden ein möglichst langes, unbeschwertes Leben im Meer.

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Veröffentlicht am 14.09.2011 in Archiv 2011

Die vor dem Ertrinken und Verhungern gerettete Robbe „Janine“…von uns adoptiert, ist am Samstag erfolgreich gesund und munter und gut genährt zusammen mit 7 anderen Seehunden wieder in die Nordsee entlassen worden. Ein herrlicher Moment.

Am kommenden Wochenende steht auch unser Seehund „Sabrina“ auf der Auswilderungsliste. Ausführlicher Bericht folgt

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Veröffentlicht am 06.09.2011 in Archiv 2011

Der aktuelle Flyer des Robbenzentrum-Föhr liegt jetzt bereit. Vielen Dank an Katharina Neeb für ihren Einsatz

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Veröffentlicht am 29.08.2011 in Archiv 2011
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