Unsere Künstler vor ihrem Werk

Unsere Künstler vor ihrem Werk

Nachdem die beiden im letzten Jahr unseren Quarantäne Container mit Robbenmotiven und unserem Logo liebevoll mitgestaltet haben, entstand auch noch das aus „freier Hand“ gemalte Kunstwerk der „schwimmenden Robben“ an der Zentrumsaußenwand. Nun können alle Besucher und Föhr- Heimkehrer das Robbenzentrum schon von der Fähre aus entdecken! Super!!

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Veröffentlicht am 28.03.2012 in Archiv 2012

Als kreativer Kopf von „mein kleinkram-selbstgenähte kreative Mode“ hat Maren nun ein „maritimes“ Repertoire entworfen und genäht.
Ab sofort kann man im Robbenzentrum Schlüsselanhänger, Halstücher für Kinder und auch Hunde ;-), Wendetücher und als Bon Bon den „Seehund Scotty“ erwerben. Und das Beste daran: mit jedem Kauf einer dieser Artikel unterstützt man die Arbeit für und mit den Robben!

Die Sachen können direkt im Robbenzentrum erworben werden.

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Veröffentlicht am 23.03.2012 in Archiv 2012

Sowohl Tierpfleger, Biologen, Tierärzte, Architekten und alle, die mit Zoo-und Wildtieren in Verbindung stehen, konnten eine etwas andere Präsentation verfolgen. Denn da die beiden Robbenzentrumsinitiatoren haben in einer Art Dialog und Gespräch die Zuhörer in das Geschehen der Robbenrehabilitation anhand von Bild, Film und Text mit hineingenommen.

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Veröffentlicht am 22.02.2012 in Archiv 2012
Sascha-Marie

Sascha-Marie

Letzte Woche konnte „Sascha Marie“ eines unserer Adoptionstiere, nach Genesung von seiner Lungenwurminfektion wieder gesund und munter und mit guter Speckschicht zurück in die Nordsee entlassen werden.

Neben André und Janine freute sich besonders Ann- Marie Bremer über diese Auswilderung, da sie neben einem weiteren Tierhuus Mitarbeiter als Namenspate stand und auch die Kiste in die Freiheit öffnen durfte.

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Veröffentlicht am 21.02.2012 in Archiv 2012
... in Not

… in Not

Unser Notfall- Handy ist 24 Stunden erreichbar, da weder Menschen noch Tiere nur während der Öffnungszeiten in Schwierigkeiten geraten. So André van Gemmert, der zur Zeit in Holland viele durch das Wetter in notgeratene Robben rettet.

Foto zeigt Ringelgansschwarm direkt am Robbenzentrum-Föhr

Da diese Tiere sich durch genügend Nahrung von innen Anwärmen ist regelmäßige und ausreichende Nahrung von größter Bedeutung, um bei eisiger Kälte, dass Überleben zu sichern.
Wir haben auch schon viele Kälteopfer ins Tierhuus bekommen, so Tierärztin Janine Bahr. Entweder durch Kälte, Sturm und zu wenig Nahrung völlig geschwächte und unterkühlte Tiere oder auch Enten, Möwen oder Gänse, die regelrecht fest gefroren waren.
Klar ist dies alles Natur, doch warum nicht unsren „Gefiederten Freunden“ und anderen Kreaturen das Überleben sichern. Wenigstens den wenigen, die sich in unserer Nähe niedergelassen haben. Der ein oder andere Vertreter der Körner- und Insektenfresser und viele Watvögel sind ja auch schon in ihrer Zahl stark durch menschliche Einflüsse reduziert.
Eine kleine Anlauf-/Flugstation mit Futter und Wasser wird gerne angenommen.
Und mit Hängevorrichtungen an Baum und Strauch und Tagfütterung muss man auch keine Angst haben, die Ratten würden dies klauen.
Unsere Erfahrung und Beobachtungen haben gezeigt, dass die Vögel das Angebot schnell wegfressen und so bis zum Abend alles verputzt ist…..wenn nicht schon viel früher.
Und auch Wasser ist jetzt wichtig, da alles durch zufrieren Mangelware geworden ist.
Warmes Wasser, das zwar schnell abkühlt, aber eine Weile vor Zufrieren schützt, sollte in Schalen angeboten werden.

Daran sollte man auch unbedingt bei den Weidetieren denken. Bei diesen „Unternulltemperaturen“ friert das Wasser in den Wannen meist schon in wenigen Stunden zu. Denn Wasser sollte jedes Tier immer zur freien Verfügung haben. Und auch hier genügend Futter, um der Kälte trotzen zu können.

Die Tiere werden es uns danken!

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Veröffentlicht am 08.02.2012 in Archiv 2012
Willkommen

Willkommen

Tierärztin Janine Bahr hielt den mit André van Gemmert gemeinsamen erarbeiteten Vortrag „Seals and Oilspills“ und konnte über Erfahrungen mit den Robben, deren Lebensweise und den Faktoren berichten, die bei einem Ölunfall berücksichtigt werden müssen. Sowohl André v.G. als auch Janine Bahr können auf eine über 12 Jahre lange Erfahrung mit internationalen Ölunfällen zurückblicken.

Zusammen mit ihren deutschen Kollegen und Freunden von der Ölvogelhilfe Germany e.V. Kathrina Neeb und Sascha Regmann (Projekt Blue Sea) konnte Janine Bahr die Deutsche „Ölvogel -bzw. Meeressäugerarbeit“ vorstellen und vertreten.
Diese Veranstaltung war auch eine perfekte Gelegenheit, um alle Kollegen aus dem Fach zum Wildtiersymposium nach Föhr einzuladen. Dieses findet erstmalig in englischer Sprache statt und soll Tierätzte, Tierpfleger, Vet.med.Fachangestellte und alle Interessierte aus aller Welt zum Thema Robben, deren Verhalten, Erkrankungen, Behandlungen usw. auf der Insel zusammenbringen.

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Veröffentlicht am 02.02.2012 in Archiv 2012
Auswilderung in Holland

Auswilderung in Holland

Alle Seehunde waren mit einer starken Lungenwurminfektion in der Station gebracht worden. Jährlich erkranken immer mehr Robben unter einem Jahr an dieser Parasiteninfektion, die unbehandelt zum Tod der Tiere führt.
Die verschiedenen Lungenwurmarten (Dirofilaria) verursachen Blutungen in den Atemwegen, Lungen-und Allgemeininfektionen durch das sowieso schon geschwächte Immunsystem und viele verschiedene Folgeerkrankungen. Das ist nicht nur aus tiermedizinischer Sicht sehr bedrohlich, meint Tierärztin Janine Bahr, die immer wieder in Pieterburen aushilft, gerade in Zeiten wie diesen, wenn so viele Robben in der Station sind.
Auch an den schleswig-holsteinischen Küsten (auch auf Föhr und Amrum) werden vermehrt diese kranken Tiere angespült. Und selbst im Robbenzentrum selber wurden diese Seehunde schon erstversorgt und stabilisiert.

Biologen in ganz Europa suchen Erklärungen für die erschreckende Ausbreitung dieser „Epidemie“. Als mögliche Gründe werden die Erderwärmung, die Überfischung der Nordsee oder auch die Verschmutzung der Meere genannt, die das Immunsystem der Tiere extrem belasten und schwächen. Was von all dem nun im Endeffekt die Ursache ist oder alles Zusammen den Einfluss ausmacht, sicher ist doch, dass der Mensch und seine Lebensweise diese Tiere in diese Lage gebracht und deren Lebensraum soweit verändert hat.

Daher ist die Behauptung, der Bestand der Seehunde in der Nordsee hätte sich gut erholt nicht aufrecht zu halten. Denn vor Englands Küsten gehen die Seehundzahlen drastisch zurück. Und wie man in den letzten Jahren mit Sorge beobachtet werden fast 2/3 der Jungtiere oder mehr mit den Lungenwürmern infiziert.

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Veröffentlicht am 12.01.2012 in Archiv 2012
Zur Feier des Tages ...

Zur Feier des Tages …

Nach einigen Ansprachen und der offiziellen Banddurchtrennung durch Tomke Castan erklärten André van Gemmert und Janine Bahr sowohl die Technik im neuen Poolraum als auch den Rehabilitationsverlauf und die einzelnen Schritte der Robbenrettung. Beim anschließenden Sektempfang wurden viele Informationen und Erfahrungen von Mitarbeitern, ehrenamtlichen Helfern und Besuchern ausgetauscht.

Einige Robbenfreunde waren extra zur Einweihung mehrere hundert Kilometer angereist.

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Veröffentlicht am 06.01.2012 in Archiv 2012
Das NDR-Team beim Dreh

Das NDR-Team beim Dreh

Da noch weitere Drehtage geplant sind, werden die Aufnahmen erst nächstes Jahr ausgestrahlt. Wir freuen uns natürlich über die Möglichkeiten, unsere Arbeit auch über diese Medien etwas öffentlich machen zu können, so Janine Bahr und André van Gemmert. Unser Dank gilt Frank Opitz, der alle Dreharbeiten professionell mit seiner Fotokamera festgehalten hat.

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Veröffentlicht am 02.08.2011 in Archiv 2012
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