Am 12. Juli um 21.15 Uhr wird die halbstündige Reportage „Die Robbenretterin“ dann im NDR zu sehen sein.

Neben vielen schönen Aufnahmen so hoffen zumindest Janine und André, die beiden Robbenzentrumsinitiatoren, geht es auch um die Seehundpolitik im nördlichsten deustchen Bundesland.

Also, nicht verpassen und vormerken!

Geschrieben von
Veröffentlicht am 04.07.2013 in Archiv 2013
Flyer zur Aktion

Flyer zur Aktion

Am Sonntag eröffnete im Robbenzentrum Föhr am Yachthafen eine Ausstellung zu einem Thema, das in den letzten Monaten auch in den Medien zunehmend präsenter geworden ist. „Müll im Meer geht uns alle an“ lautet der Titel einer Wanderausstellung der Meeresschutzorganisation Project Blue Sea.
Gemeinsam mit der Wildtierstation Hamburg (Christian Erdmann) hatte Sascha Regmann mit seinem Blue Sea Team mehrere Monate lang an dem Projekt gearbeitet. Durch ihre langjährigen Kontakte mit BlueSea war es der Leiterin des Robbenzentrums, Tierärztin Janine Bahr, gelungen, nach der Premiere in Kiel vor zwei Monaten, die Wanderausstellung bereits bei ihrer zweiten Station nach Föhr zu bekommen. Bürgermeister Heinz Lorenzen, sensibilisiert für das Thema Plastikmüll, nachdem der Föhrer BUND erst letzte Woche eine Initiative für eine plastikarme Insel vorgestellt hatte (wir berichteten), ließ es sich trotz Gemeinderatswahl nicht nehmen, persönlich die Einweihung der Ausstellung vorzunehmen.

Gemeinsam mit Sascha Regmann durchschnitt er das Eröffnungsband und machte den Weg frei für eine erste informative Führung durch die Ausstellung.
In eindrucksvollen Bildern und Grafiken wird den Besuchern erklärt, wo eigentlich der Plastikmüll entsteht, nämlich in den Großstädten der Welt, und wie er über Flüsse und Seen seinen Weg in die Weltmeere findet. Dort kreisen mittlerweise mehr als 100 Millionen Tonnen Kunststoffmüll in fünf riesigen, durch Meeresströmungen entstandene Müllstrudel. Dabei sinken mehr als 70% des Plastikmülls zu Boden, das Plastiktreibgut an der Wasseroberfläche ist also lediglich die Spitze des Eisbergs. Anhand von Plastikmüll von verschiedenen Fundorten an unseren Küsten, die schwerpunktmäßig aus England stammen, wird deutlich, dass der globale Plastikmüll längst auch das Wattenmeer erreicht hat. Besonders interessant die unterschiedlichen Plastikpulver-Proben, die die meisten Ausstellungsbesucher bisher noch nie aus nächster Nähe gesehen haben. Der Plastikmüll wird nämlich durch Wellenbewegung und UV-Licht in 3 bis 5 mm große sogenannte Pellets zerteilt, die dann von Meerestieren mit Plankton verwechselt und aufgenommen werden. So gelangen große Mengen von Plastik wieder in unseren Nahrungskreislauf. Ein brandaktuelles Thema, eindrucksvollen aufbereitet. Die Gastgeber der Ausstellung, Janine Bahr und Andre van Gemmert vom Robbenzentrum Föhr, zeigten sich entsprechend zufrieden, die ersten interessierten Besucher waren beeindruckt. Die Ausstellung ist noch bis Ende September zu sehen.

Geschrieben von
Veröffentlicht am 25.06.2013 in Archiv 2013
gerettet

gerettet

Die Tiere, ein Junge, „Happy“, und ein kleines Mädchen,“Lucky Elke“ wurden versorgt und stabilisiert. Danach waren beide schon wieder sehr munter und wehrhaft.
Für uns immer wieder ein gutes Zeichen, so Janine und André vom Robbenzentrum.

Allerdings, so sind sich die beiden einig, sind wir über jeden Seehund froh, der keine Hilfe benötigt und in seiner natürlichen Umgebung aufwachsen kann!

Leider werden nach einer europäisch wissenschaftlichen Studie 80% der in Not geratenen Robben vom Menschen verursacht.

So ist es doch schon eine ethische Verpflichtung den Tieren zu helfen, wenn wir können.

Und die meisten Tiere sterben schon draußen auf See und nur ein kleiner Bruchteil schafft es an Land. So sehen wir es auch als selbstverständlichen Tierschutz an, diesen Tieren dann die nötige Hilfe zu kommen zu lassen, sind sich Janine und André einig.

Geschrieben von
Veröffentlicht am 16.06.2013 in Archiv 2013
unsere "Müllsammler" mit dem traurigen Ergebnis

unsere „Müllsammler“ mit dem traurigen Ergebnis

„Die Reinigungsaktion verlief leider erfolgreich und wir haben zahlreiche Müllstücke im Spülsaum finden können“, berichtet Tierärztin Janine Bahr vom Robbenzentrum.
Das Thema Meeresmüll ist derzeit in aller Munde und erst vor wenigen Wochen berieten sich zahlreiche Fachleute auf einer internationalen Meeresmüll-Konferenz in Berlin darüber, wie man dieses immense Problem zukünftig in den Griff bekommen könnte.

Im Robbenzentrum Föhr (Wyk / Achtern Diek) wird ab dem 28. Mai eine von Project Blue Sea initiierte Ausstellung mit dem Namen „Müll im Meer geht uns alle an“ zu sehen sein. Sascha Regmann, Vorsitzender der Meeresschutzorganisation hierzu: Wir freuen uns, dass wir im Robbenzentrum Föhr die Möglichkeit bekommen, Menschen für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und darüber aufzuklären.“
Meeresmüll hat verschiedenste Quellen und es ist vielen Menschen nicht bewusst, dass der Müll bereits im Binnenland anfällt und über Flüsse in die Meere gelangt. Auch das Thema „Mikroplastik“ ist ein Schwerpunkt im Rahmen der Ausstellung von Project Blue Sea. Mikroplastik in den Gewässern hat verschiedene Ursprünge und auch als Inhaltsstoff in vielen Kosmetikprodukten sind beispielsweise kleinste Kunststoffkügelchen zu finden, die letztendlich im Meer und in der marinen Nahrungskette landen. „Oft eine weitere Gefahr auch für die Robben in der Nordsee“, so André van Gemmert vom Robbenzentrum Föhr.

Geschrieben von
Veröffentlicht am 29.04.2013 in Archiv 2013
Fahrt zu den Robbenbänken

Fahrt zu den Robbenbänken

Diese Woche war die erste offizielle Robbenbankfahrt der WDR mit dem Robbenzentrum Föhr. Bei strahlendem Sonnenschein und über 85 entspannten Seehunden auf der Sandbank konnten Janine und André Groß und Klein die Robben in Ihrer natürlichen Umgebung nahe bringen und damit viele Infos weitergeben.

Geschrieben von
Veröffentlicht am 07.04.2013 in Archiv 2013

Am 26. Mai ab 14 Uhr Ausstellungseröffnung und Empfang im Robbenzentrum Föhr

„Müll im Meer geht uns alle an“
-Wanderausstellung-

Unter der Überschrift „Müll im Meer geht uns alle an“ zeigt die Meeresschutzorganisation Project Blue Sea eine Ausstellung über die Auswirkungen des Wohlstandsmülls auf das Ökosystem Ozean. Anhand von großformatigen Ausstellungstafeln, verschiedenen Müllfundstücken, Video- und Bilddokumentationen und zahlreichen weiteren Exponaten wird dem Besucher erklärt, wo die Quellen für die Vermüllung liegen, woraus sich der Meeresmüll zusammensetzt und was jeder Einzelne tun kann, um der Müllflut entgegenzuwirken.

Ausstellungseröffnung durch die Veranstalter Project Blue Sea (Sascha Regmann)und dem Robbenzentrum Föhr (André v. Gemmert u Janine Bahr) und Pastor Jörg Weissbach!

Einladung ab 14 Uhr zur Eröffnung mit Rahmenprogramm, Musik, Film und Führung

weitere Infos unter: Janine Bahr 0177/3300077, André van Gemmert 0031561851375

Geschrieben von
Veröffentlicht am 23.03.2013 in Archiv 2013

Wir freuen uns, dass die Seehundexperten Janine Bahr und André van Gemmert (beide Leiter des Robbenzentrums Föhr) einen sowohl fachlich sehr fundierten, aber auch praxisnahen Vortrag über die Robben in Nord- u Ostsee halten werden.

Die Lebensgewohnheiten der Robben, Unterscheidungsmerkmale zwischen Seehund und Kegelrobbe, die Gefährdung und Bedrohung der Robben in Nord- und Ostsee, außerdem die Erstversorgung mutterloser, verletzter und kranker Robben bis zur Rehabilitation und Wiederauswilderung werden Themen dieses interessanten Abends werden. Es wird reichlich Gelegenheit zur Diskussion geben.
Wir würden uns freuen an diesem Abend viele naturinteressierte Menschen, denen die Seehunde und andere Robben am Herzen liegen, im Aquarium begrüßen zu dürfen. Besonders richtet sich diese Veranstaltung an Biologie-Studenten. Der Eintritt an diesem Abend ins Aquarium beträgt nur 2,00 Euro pro Person.

Geschrieben von
Veröffentlicht am 15.02.2013 in Archiv 2013

Mitarbeiter des Robbenzentrum-Föhr halten Vortrag im Aquarium GEOMAR in Kiel

Dazu die offizielle Einladung:

Robben in Nord- und Ostsee
ein Vortrag mit Diskussionsteil von
Janine Bahr und André van Gemmert.
Am 13. März ab 19:30 im Aquarium GEOMAR/Konferenzraum

Geschrieben von
Veröffentlicht am 15.02.2013 in Archiv 2013
Text

Erkrankte Robbe

Nach einem Zeitungsbericht über das Tier, welches eine norwegische Tierschützerin am Strand gefunden und in ihre Badewanne gelegt hatte, wurde der Naturschutzverband „Naturvernforbundet“ auf die Situation vor Ort aufmerksam. Da der Seehund doch inzwischen sehr apathisch und schwach war, hatte Trine Strömme vom Naturvernforbundet einen Notruf an uns abgesetzt, um sich Tipps und Erstversorgungsvorschläge für die Rettung des Tieres einzuholen. Denn Robben gehören trotz einer hohen Anzahl dieser Tiere dort, nicht zu den üblichen Pfleglingen der Naturschutz-Organisation.
In vielen Telefonaten konnte Janine Bahr Behandlungspläne und Tipps zur Behandlung und auch zur richtigen Fütterung weitergeben.
Allerdings war das Robbenzentrumsteam auch in kürzester Zeit reisebereit und steht noch bei Bedarf sofort zur Verfügung, um in Norwegen mit Rat und Tat den Helfern und dem Seehund zur Seite zu stehen. Denn, so Tierärztin Janine Bahr, braucht eine an Lungenwurm erkrankte Robbe, mehrere Wochen, bis sie völlig geheilt und mit dem nötigen Gewicht wieder ausgewildert werden kann.
Wir sind im Ernstfall immer zur Stelle um den Tieren zu helfen, bemerkt André van Gemmert, obwohl er am 2. Weihnachtstag gerade einen nicht unerheblichen Autounfall, Gott sei Dank, „einigermaßen“gut überstanden hat. Doch auch so ein Schock an Weihnachten lässt ihn die Tiere nicht vergessen, dabei sollte er sich erstmal selber auskurieren, sorgt sich Janine Bahr um ihren Freund und weiß doch, dass sie beide ihre Arbeit mit und die Sorge um die Tieren nie ausblenden können!

Geschrieben von
Veröffentlicht am 03.01.2013 in Archiv 2013
« Vorherige Seite

© 2017 crunch-mediaservice | Impressum