Heuler - abgemagert und erschöpft

Heuler – abgemagert und erschöpft

Immer wieder werden erschöpfte und abgemagerte Heuler an die Strände von Föhr gespült.
Häufig sind die von der Mutter getrennten Jungtiere so erschöpft, dass sie drohen, noch kurz vor dem rettenden Strand zu ertrinken. Denn viele Menschen bemerken nicht, dass sie selber der Grund dafür sind, dass die Tiere sich nicht weiter an Land trauen, obwohl sie dringend dort das rettende Ufer erreichen müssten.
Daher müssen die Retter vom Robbenzentrum Föhr immer wieder selber ins Wasser oder aufs glitschige  Watt, um die müden und meist unterkühlten Seehundbabies in Sicherheit zu bringen.
Nach der Erstversorgung und viel Ruhe und gegebenfalls etwas Wärme erholen sich die Tiere unglaublich schnell von den Strapazen im Meer nach Trennung von ihrer Mutter, leider meistens durch menschliche Störungen! Und ohne die Mutter sind diese Jungtiere in den ersten 4 Wochen nicht überlebensfähig, so Janine u André vom Robbenzentrum!

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Veröffentlicht am 07.07.2014 in Archiv 2014
Heuler Sina

Heuler Sina

Sina war schon ganz unterkühlt und Moses wurde von Spaziergängern wieder ins Wasser zurückgedrängt.
Leider wissen viele Menschen noch nicht, dass die erst ein paar Tage alten Seehund-Babys ohne Mutter absolut nicht alleine überlebensfähig sind und sie versuchen an Land zu kommen, da sie völlig erschöpft und unterkühlt sind. Und nur einige kleine Kämpfer haben das Glück das Land lebend zu erreichen. Übrigens die allermeisten Heuler werden durch menschliche Störung verursacht!!

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Veröffentlicht am 29.06.2014 in Archiv 2014
Gerettet

Gerettetes Seehundbaby

Nach dem Notruf einiger Touristen vom Deich, die das mutterlose Seehundbaby in den Lanungen vor der Vogelkoje entdeckt hatten, rückten die Mitarbeiter des Robbenzentrums Föhr aus, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Das 8 kg schwere Tier hatte sich bei ablaufendem Wasser wohl aus
Furcht vor den vielen Menschen am Deich an das hintere Ende der Landgewinnungs Bunen verzogen und dort völlig erschöft mit letzter Kraft auf das Reet gelegt.

Durch das schlammige Watt konnten die Robbenzentrumsmitarbeiter mit vereinten Kräften das Tier retten, denn der Boden an diesen Deichstellen ist äussrerst matschig und man versinkt an vielen Stellen knietief.

Nach erstertierärztlicher Untersuchung und Behandlung der noch vorhandenen Nabelschnur, wurde das etwas 2 Tage alte Seehundjungtier mit Elektrolyten erstversorgt!

Seehunde, die ihre Mutter verlieren – meist durch menschliche Störung – verlieren schnell an Gewicht und trocknen aus, wenn sie nicht genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Ein Seehundbaby muss sein Gewicht in den ersten 4 Wochen von ca. 8 auf über 30 kg vervierfachen. In den ersten 2 Wochen fastet die Seehundmutter, aus Angst, ihr Baby in der rauen und strömungsreichen Nordasee zu verlieren!
In bis zu 80 %der Fälle – so eine britische Studie – werden die Tiere durch menschliche Störung voneinander getrennt-
Während viele Heuler- Bezeichnung für Seehundbabies, die die Mutter verloren haben –
schon im Meer ertrinken und sterben, schaffen es die kleinen Kämpfer noch bis ans rettende Land und brauchen dort schnelle Erstversorgung. Dann haben sie super Chancen zu überleben und nach einiger Zeit gesund und munter und schwer genug wieder in die Freiheit entlassen zu werden- so Janine Bahr und André van Gemmert vom Robbenzentrum Föhr.
Doch da sind sich alle Robbenzentrums- Mitarbeiter einig- am Liebsten sind uns die Seehunde, wenn sie gesund und munter bei der Mutter aufwachsen-
Aber wenn Hilfe nötig ist sind wir da!!

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Veröffentlicht am 09.06.2014 in Archiv 2014

Aus Anlass unseres ersten adoptierten Pools (Robbenpflege-Plätze)

Am 10. Mai ab 14.00 Uhr
Infos, Filme, Führung und Aktionen für Kinder uvm. alles rund um die Robben an unseren Küsten für Gross u Klein

Sektempfang zur Urkundenüberreichung und Freigabe der Pool-plätze!
Eintritt frei um Spenden wird gebeten!

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Veröffentlicht am 07.05.2014 in Archiv 2014

Die Seehundretterin

Die Reportage – Wiederholung am 09.05.2014 um 21.15 Uhr (Erstausstrahlung 12.07.2013)

Tierärztin Janine Bahr kümmert sich auf der Nordseeinsel Föhr und in den Niederlanden um junge, verlassene und kranke Seehunde.

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Veröffentlicht am 02.05.2014 in Archiv 2014

Ein Bericht über die Frage, ob die Seehundpolitik in SH vielleicht nicht ganz gesetzeskonform ist.

In einer halbstündigen Reportage, geht es um unseren Kampf für die Robben, das Ropbbenzentrum und den Arbeitskreis Robben und die Seehundpolitik in SH und die aktuellen Robbentötungen auf Sylt.

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Veröffentlicht am 28.04.2014 in Archiv 2014

Letzte Woche besuchten die Rotarier der Insel das Robbenzentrum Föhr.

Sie begutachteten die Austtellung und den Poolraum zur Versorgung der Tiere.
Ausserdem informierten André und Janine über die aktuellen Vorgänge zum Thema Umgang mit Robben in Schleswig Holstein. Ein informativer und geselliger Abend rund ums Thema Robben. Die Robbenzentrumsinitiatoren freuen sich immer, wenn gerade auch einheimische Besucher und Gruppen ins Robbenzentrum kommen und sich für die Meeressäuger unserer Heimat interessieren.

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Veröffentlicht am 07.04.2014 in Archiv 2014
erfolgreiche Auswilderung

erfolgreiche Auswilderung

Am Rande der Diskussionen und Berichterstattung zur Robbentötung in Schleswig- Holstein konnten André und Janine in der letzten Woche an der niederländischen Küste gemeinsam Robben freilassen.

Alle Seehunde waren ehemalige Lungenwurmpatienten und wurden erfolgreich in der Seehundstation Pieterburen gesund gepflegt. Immer wieder ein Höhepunkt, Tiere in den Lebensraum zu entlassen, in dem sie zu Hause sind, so Janine und André, die auch aus solchen Momente gemeinsam die Kraft nehmen für Ihre Arbeit mit den Tieren und den Kampf für deren Schutz und Umgebung, in denen sie heimisch sind. Leider ist hier der Mensch durch Störung, Verschmutzung und Überfischung die größte Bedrohung für die Meerestiere und somit auch die Robben, da sind sich Janine und André einig. Jeder Seehund, der nicht in Not gerät ist uns am liebsten, so die Initiatoren vom Robbenzentrum Föhr, doch gerät ein Tier in Not, stehen wir in der Verpflichtung zu helfen, wenn wir können!

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Veröffentlicht am 27.03.2014 in Archiv 2014

am Freitag, 21. März 2014, Beginn ist 11.00 Uhr

im AWO Bürgerzentrum Räucherei
Preetzer Straße 35, 24143 Kiel

Wir informieren Sie auf der Pressekonferenz über den Umgang mit geschwächten und krank aufgefundenen sowie neugeborenen, mutterlosen Robben an den Küsten und auf den Inseln in Schleswig-Holstein. Zahlreich durchgeführte Tötungen betroffener Tiere in den vergangenen Wochen erregten ein starkes Medieninteresse.
Der Arbeitskreis Robben Schleswig-Holstein fordert, dass Seehunde zukünftig nicht mehr dem Jagdrecht unterliegen und dass qualifizierte Tierärzte beurteilen müssen, ob ein aufgefundenes Tier versorgt oder euthanasiert werden soll. Die derzeitige Praxis, nach welcher bestellte Seehundjäger binnen Minuten über Leben oder Tod des Tieres am Strand entscheiden ist nicht mehr zeitgemäß und muss abgeschafft werden.
Im Anschluss an die Pressekonferenz stehen Ihnen die Ansprechpartner des Arbeitskreises Robben Schleswig-Holstein für Interviews zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Janine Bahr & André van Gemmert
-Tierärztin -Wildlife Management
+49 (0) 177 / 33 000 77
janine@robbenzentrum-foehr.de
andre@robbenzentrum-foehr.de

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Veröffentlicht am 17.03.2014 in Archiv 2014

Das Robbenzentrum Föhr hat eine Online-Petition eingerichtet. Wir weisen daraufhin, dass nur diese Petition von uns authorisiert ist. Dies als Hinweis, da noch einige andere Petitionen zu dem Thema geschaltet wurden.
Wir distanzieren uns darüberhinaus von unsachlichen und reißerischen Artikeln zu dem Thema. Wir suchen den offenen und sachlichen !! Dialog mit den zuständigen Institutionen, auch in Zusammenarbeit mit dem „Arbeitskreis Robben in Schleswig-Holstein“.

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Veröffentlicht am 06.02.2014 in Archiv 2014
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