Am heutigen Mittwoch hat das Robbenzentrum Föhr und somit Janine und André eine großen Erfolg für die Rettung der Robben vor dem Amtsgericht Kiel erzielt!

Aufgrund eines Bußgeldbescheids, wegen der Versorgung und Rettung von 3 Seehunden in ihrem Zentrum, legte das Robbenzentrum Einspruch ein, Immerhin wurden die Meeressäuger im Sinne des Tierschutzes aufgenommen , erstversorgt und erfolgreich stabilisiert!

Seit Jahren kämpfen Janine und André für den Schutz und die Rettung der Robben gegen die Seehundpolitik der Jägerschaft und des Ministeriums in Schleswig- Holstein.

Hier sollen Jäger und nicht Tierärzte über Leben und Tod von in Not geratenen Robben entscheiden!

Heute hat selbst die Richterin klargestellt, daß eine Tierärztin über den Seehundjägern steht, wenn es um die Betreuung und medizinische Versorgung von in Not geratenen Wildtieren und somit auch Robben geht,

Der Sprecher der Jägerschaft betonte auch nochmal, daß Frau Janine Bahr- van Gemmert das System der Jägerschaft zu zerstören droht, wenn sie als Tierärztin die Seehunde aufnimmt und erstversorgt und somit die ehrenamtlichen Jäger dadurch angeblich verprellt somit ihrerTätigkeit nicht mehr nachgehen wollen. Eine Aussage worauf die zuständige Richterin mit völligem Unverständnis reagierte.

Es ginge doch ums Leben der Robben und die Qualität der Versorgung!! Und dies könne doch eine Tierärztin ohne Frage absolut besser beurteilen als „ehrenamtliche“ Seehundjäger,

Nachdem die Richterin nochmals äußerte, sie könne nicht glauben , was sie da von der Jägerseite hört, stellte sie in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen die Tierärztin ein. Danach hielt sie die Fürsprecherin des Ministeriums -Frau Dr. Holländer – an, sich in Zukunft genau zu überlegen, wie sie mit dieser Problematik und den hilfsbedürftigen Robben umginge, denn es geht zum einen um den Tierschutz und zum anderen auch um den Umgang mit öffentlichen Geldern !!

Wir danken unserem Anwalt Herrn Dr. Konstantin Leondarakis, der uns seit Jahren in diesem Kampf für die Meeressäuger vertritt und unterstützt und auch Bettina Jung, die vorsitzende, der Menschen- und Tierrechtspartei ETHIA und den Unterstützern der Meerssäugerschutzorganisation IMSSC!

Wir freuen uns über soviel Unterstützung, so Janine und André vom Robenzentrum Föhr

 

Hier nochmal ein Hinweis zur Unterstützung der Petition von ETHIA:

https://www.change.org/seehundjagd-stoppen

 

Ausführlicher Bericht folgt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben von
Veröffentlicht am 23.11.2016 in Archiv 2016

Seehund Liam wurde nach einigen stürmischen Tagen am Strand von Föhr von Spaziergängern gefunden. Die kleine Robbe war total erschöpft und viel zu klein und untergewichtig für sein Alter

Nachdem das Robbenzentrumsteam den die kleine 4- 5 Monate alten Meeressäuger geborgen und erstversorgt hatte, erholte er sich zusehends.

Oftmals reichen Flüssigkeit und Wärme aus, um die gestrandeten Tier, die häufig unterkühlt und ausgetrocknet sind, zu stabilisieren. Natürlich werden alle Tiere auch medizinisch versorgt. Wegen einer kleinen Verletzung am Auge benötigte das Tier aber nur wenige Medikamente. Inzwischen hat sich Liam gut erholt und wir hoffen, daß der kleine Liam in einigen Wochen gesund, fit und gut genährt wieder zurück in die Nordsee entlassen werden kann, freuen sich André, Janine und alle Robbenzentrums Mtarbeiter und Helfer!

 

 

 

Geschrieben von
Veröffentlicht am 11.11.2016 in Archiv 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

beachten Sie bitte nachfolgende Pressemitteilung:

Petition für Seehunde

change.org/seehundjagd-stoppen

Partei ETHIA fordert mittels Petition an Dr. Robert Habeck: Stoppen Sie die Seehundjäger!

Die Gefahr für eine Tierart, wenn sie in das Jagdrecht aufgenommen wird, zeigt sich anhand des erschütternden Beispieles der jährlich bis zu 500 getöteten Seehunde an der Nordseeküste allein in Schleswig Holstein, trotz „ganzjährigen Schutzstatus“!
Die Partei ETHIA setzte sich nach der Tötung des Wolfes „Kurti“ massiv für ein Umdenken im Bereich des Wolfsmanagements in Niedersachsen ein.
Immer wieder wird von einzelnen Politikern unterschiedlicher Länder und Parteien gefordert, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen.
Dies ist bei den Seehunden in Schleswig-Holstein seit längerem der Fall, sie stehen dort allerdings unter ganzjährigem Schutz – eine reine Farce!
Die Landesjägerschaft hat hier in Zusammenarbeit mit den Politikern eine Unterwanderung per Gesetzeslage ausgeklügelt, die sofort per Gesetzesänderung aufgehoben werden muss und die keine Wiederholung im Falle der Wölfe nach sich ziehen darf.
Es werden trotz des vermeintlichen Schutzstatus nämlich jährlich bis zu 500 Seehunde getötet, da den Einzeltieren vom Seehundjäger willkürlich eine Überlebenschance abgesprochen wird.

Herr Minister Dr. Habeck in Schleswig-Holstein könnte dies ändern und wir fordern ihn eindringlich dazu auf, das auch endlich zu tun!
Er ist inzwischen an der Parteiführung interessiert und will sich verstärkt des Tierschutzes innerhalb des Bündnis 90/DIE GRÜNEN annehmen – wir fordern JETZT einen entsprechenden Beweis für dieses Vorhaben! Gerne möchten wir Herrn Dr. Habeck bei seinen Zielen unterstützen!
Wir bemühen uns um persönlichen Kontakt im Zusammenhang unserer Forderung für die Seehunde.

Parallel dazu haben wir eine an Herrn Dr. Habeck gewandte Petition gestartet, der sich innerhalb von zwei Tagen 2000 Unterstützer anschlossen und die bezüglich des Entscheidungsmonopols der Landesjägerschaft in Schleswig-Holstein Konsequenzen fordert.
Die Landesjägerschaft entscheidet durch in intransparenten Crashkursen „fortgebildete“ Seehundjäger momentan allein über das Wohl und Wehe der einzelnen Individuen.
Neueste Zahlen belegen, dass die Population der Seehunde im letzten Jahr um 10% gesunken ist.

Die Verantwortung für die Seehunde muss in unabhängige, kompetente Hände zurück und die schon existenten Auffangstationen auf den Inseln müssen die Tiere bis zur Wiederauswilderung betreuen dürfen.
Die einzig dazu legitimierte Seehundstation in Friedrichskoog ist ebenfalls in der Hand der Landesjägerschaft.
An diese haben die auf den Inseln befindlichen und fachkundigen Seehundauffangstationen die Tiere spätestens nach 24 Stunden über den Mittelsmann Seehundjäger auszuliefern.
Dies auch, wenn von tierärztlicher Seite aus die Transportfähigkeit nicht gegeben ist.
Im Zweifel tötet der Seehundjäger, auch wenn es in der Auffangstation gute Gesundungsprognosen für das Tier gibt, wenn es nicht transportiert würde.

Der Verdacht liegt nahe, dass die von der Landesjägerschaft betriebene Seehundstation Friedrichskoog zum „Greenwashing“ für den Tierschutz genutzt wird, denn die meisten Seehunde fallen den Seehundjägern zum Opfer.
Das könnte auch mit eine Erklärung für den Rückgang der Seehundpopulation um 10% sein, den sich das Nationalparkamt offiziell nicht erklären kann.

Unserer Petition bei www.change.org :
change.org/seehundjagd-stoppen

Bettina Jung / ETHIA
Bundesvorsitzende

Für Rückfragen steht Ihnen Bettina Jung, Bundesvorsitzende der Partei ETHIA, zur Verfügung:

Bettina Jung
bettina.jung@ethia.de
Fon: 04165 22 48 59
Mobil: 0170 382 49 47

Mit freundlichen Grüßen

Luise Wenkheimer

Partei ETHIA
Pressestelle

www.ethia.de
pressemitteilung@ethia.de

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Veröffentlicht am 08.11.2016 in Archiv 2016
Heuler am Strand

Heuler am Strand

Wir hoffen auf viele Unterschriften!! Für die Seehunde!!

Unterstützt die Petition der Tierschutzpartei Ethia !!!

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Veröffentlicht am 04.11.2016 in Archiv 2016

Unsere Praktikantin Lisa Vogt, die immer wieder mit ihrer Freundin Leonie und ihrer Tante Michaela bei uns auhilft, hat ein tolles Video über ihren letzen Aufenthalt bei uns gedreht!! Supi danke!!!

Einfach mal anklicken und anschauen!

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Veröffentlicht am 26.09.2016 in Archiv 2016
mit-arfst-wagner

Arfst Wagner und Janine Bahr in der Ausstellung des Robbenzentrums Föhr

Vergangene Woche war der gebürtige Insulaner Arfst Wagner in seiner Heimat Föhr zu Besuch im

hiesigen Robbenzentrum. Der Landesvorsitzende der Grünen in Schleswig Holstein hat den Grundstein zu weiteren Zusammenarbeit mit dem Robbenzentrum Föhr gelegt!

Wir freuen uns sehr über das Interesse an unserer Arbeit, so die beiden Leiter der Station Janine Bahr und André van Gemmert. Wir hoffen, gemeinsam etwas für den Schutz der Robben bewegen zu können!

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Veröffentlicht am 18.09.2016 in Archiv 2016

Föhr… mit Judith Rakers20160629_182417

Freitag, 02. September 2016, 21:15 bis 21:45 Uhr
Samstag, 03. September 2016, 08:30 bis 09:00 Uhr

neben anderen Geschichten besuchte das NDR Team auch unser Robbenzentrum!

„….Am Strand probiert sie Stand-up-Paddling, das neuerdings auch auf Föhr angeboten wird, und trifft bei einer Wattwanderung auf einen Mann, der kurz zuvor ein Seehundbaby gerettet hat. Judith Rakers will wissen, wie es dem Jungtier geht und besucht das Robbenzentrum.“

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/Foehr-mit-Judith-Rakers,sendung549412.html

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Veröffentlicht am 30.08.2016 in Archiv 2016

HEULERALARM

Gottesdienst für Mensch und Tier

Am 20. August um 14.00 Uhr am Robbenzentrum. Anschließend möchten wir ab 15.00 Uhr unseren Tag der offenen Tür feiern.
Spiel, Spaß, Kaffee, Kuchen, Basteln und viele Tierschutzinfos rund ums Tierhuus und Robbenzentrum für Klein und Groß und alle Tiere. Robbenzentrum, Achtern Diek 5, Wyk

„Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen in ihrer Not. Ein jedes Wesen in Bedrängnis, hat gleiches Recht auf Schutz!“ (Franz von Assisi)

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Veröffentlicht am 18.08.2016 in Archiv 2016

Letzten Samstag unser traditioneller „Tier- Gottesdienst“ gemeinsam mit dem Tierhuus und Pastor Becker-Wichmann von der St. Nicolai Kirche. Immer ein tolles, außergewöhnliches Ereignis für Mensch und Tier. Ausführlicher bericht folgt!

Geschrieben von
Veröffentlicht am 12.07.2016 in Archiv 2016

Ob Ocke, Geza, Rabaucke oder Ella, immer wieder werden kleine Heuler gemeldet und gefunden, die alleine an den Deichen, Stränden oder im Watt liegen.

Mit zum Teil spektakulären Rettungsaktionen konnten viele dieser kleinen Robbenbabies gerettet werden und wurden zügig im Robbenzentrum erstversorgt und stabilisiert.

Heuler gerettet werden!!!

Geschrieben von
Veröffentlicht am 05.07.2016 in Archiv 2016
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