Alle Hände voll zu tun im Robbenzentrum.

Doris, Pirat Lorenz, Hilla und Andrea! Einige der aufgefundenen Robben, die im Robbenzentrum erstversorgt und gerettet werden konnten!! Zur Zeit steht das Telefon kaum still. Wir hoffen und wünschen den Robbenbabys ein Aufwachsen an Mamas Seite, doch wenn eine kleine Robbe von seiner Mutter getrennt wurde, ist er auf Hilfe angewiesen, damit sie nicht verhungert oder schon auf dem Meer erschöpft ertrinkt ! Sollten Sie ein in Not geratenes Tier entdecken, bitte Abstand halten und uns umgehend alarmieren! Danke vom Robbenzentrumsteam und allen Robben selber!!

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Veröffentlicht am 22.06.2017 in 2017

Ocke H. heisst der erste Heuler der Saison im Robbenzentrum Föhr.
Auch wenn wir jedes Jahr hoffen, daß die Seehundbabys alle bei ihrer Mutter groß werden, so erreichen uns doch jeden Sommer die Notrufe zu den kleinen Heulern an Strand und Deich. In den meisten Fällen ist es leider der Mensch, der die Trennung von Mutter und Kind verursacht hat. Die meisten dieser Heuler verenden schon bevor sie das rettende Land erreicht haben oder werden erst gar nicht gefunden. Daher sind wir dann froh, wenn wir ein in Not geratenes Jungtier retten können. Ocke war 9,5 kg schwer und hatte noch die Reste der Nabelschnur. Trotz einer kleinen Entzündung an dieser Stelle und einer totalen Erschöpfung ging es dem Kleinen nach der Erstversorgung schon deutlich besser. Ocke wurde nach seinem Finder benannt und wird hoffentlich nach erfolgreicher Reha wieder gesund und munter in die Nordsee zurückkehren können.
Nochmals ein Aufruf an alle Bootsfahrer und Wattläufer- Seehundbänke meiden und bitte nur in grossem Abstand beobachten, damit die Tiere nicht gestört werden und keine Mutter- Kind- Bindung getrennt wird, denn die Seehundbabies sind in den ersten Wochen unbedingt auf die Mutter angewiesen. Diese verzichten in den ersten 2 Wochen sogar auf Nahrung, da sie Angst haben während des Jagens das Kleine zu verlieren!
Wer dennoch ein in Not geratenes Tier findet, kann uns jederzeit anrufen Tel. 01773300077 o. 015775054219

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Veröffentlicht am 20.06.2017 in 2017

Ein ungewöhnlicher Notruf hat uns diese Tage vom Föhrer Strand erreicht:


“ Ein Vogel ist in den Spülsaum gestürzt und wurde mit den Wellen an den Strand gespült“ Beherzte Menschen zogen den Vogel aus dem Wasser und stellten fest, daß etwas um seine Schnabel gewickelt war und daran ein grosses elektronisches Plastikgerät hing! Sofort war eine Mitarbeiterin von uns vor Ort und konnte den Vogel (ein junger Basstölpel) von seiner schweren Last befreien. Wahrscheinlich ein unachtsam entsorgter Babyphone Empfänger o.Ä., hat den Vogel ein unglaubliches Martyrium verursacht. Mit letzter Kraft hat der Vogel wohl versucht, das rettende Ufer zu erreichen.
Auch wenn der völlig geschwächte und unterkühlte Tier mit Hilfe von Infusionen und Wärmelampe die Nacht gut überstanden hat und wir Hoffnung hatten, daß der Tölpel sich erholt, ist er leider an den Folgen der grausamen Last um seinen Schnabel gestorben.
Bitte Augen auf und Müll einsammeln!!
Die beiden Mädchen der Familie, die den Vogel aus dem Meer gezogen hat, gaben ihm den Namen „Hope“! Das sollte uns alle nachdenklich und aufmerksam machen für unsere Umwelt und vor allem unsere Mitgeschöpfe!!

(übrigens der junge Basstölpel hatte ein Gewicht 1,6 kg, der Sender alleine schon 160 gr)

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Veröffentlicht am 15.06.2017 in 2017

FFF
Ist Föhr reif für das Faire Frühstücksei ?

 

Sehr geehrte Damen und Herren,as Interesse an Produkten aus artgerechter Tierhaltung wächst und die Nachfrage danach steigt stetig . Der Mensch und wir als Tierschutzverein im Besonderen,  tragen Verantwortung  für unsere Mitgeschöpfe und sollten uns dafür einsetzen, das es auch den sogenannten „Nutztieren „ gut geht.  Gemeinsam können  wir auf unserer  grünen Insel Föhr ein Zeichen in diese Richtung setzen, was sicher auch bei unseren Feriengästen gut ankommen würde.

Die Idee ist  das  F F F , das Faire Föhrer Frühstücksei, bedeutet ein Ei aus artgerechter Freilandhaltung und  gegen das Schreddern von männlichen Küken.

Hierzu möchten wir so viele Hotel- und Pensionsbetreiber mit ins Boot holen, die diese Art von Ei für ihre Gäste anbieten wollen und diese auch entsprechend bewerben können.

Ebenso sind wir auf der Suche nach Landwirten und Hühnerhaltern die diese Eier anbieten können.

Wenn genügend Mitstreiter dabei sind , ist es sicher möglich diese Aktion  über ein Logo oder Sigel zu kennzeichnen und zu bewerben. Wir würden uns freuen,  wenn ich ihr Interesse geweckt haben und sie bei dem Projekt F F F  dabei sein wollen .

Für nähere Infos gerne bei  Janine Bahr van Gemmert 0177/3300077

“ GOTT wünscht, dass wir den Tieren beistehen in ihrer Not. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz!“ (F. v. Assisi)

 

 

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Veröffentlicht am 02.06.2017 in 2017

Hamburg/ Lübeck-Travemünde, 27.04.17 – Die Bundesvorsitzende der Menschen- und Tierrechtspartei ETHIA hat heute unter anderem wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und das Jagdgesetz Strafanzeige bei der Polizei Schleswig_Holstein erstattet.
Laut eines Artikels in den „Kieler Nachrichten“ vom 21.4.2017 (1) wurde am 20.04.2017 (2) eine verletzte Kegelrobbe am Strand von Lübeck-Travemünde angespült.
In dem Artikel der KN wird ein Polizeisprecher zitiert, der zu Protokoll gibt, dass ein herbeigerufener Seehundjäger die Kegelrobbe erschossen hat.
Die Bundesvorsitzende Bettina Jung erstattete daraufhin wegen der Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, das Jagdrecht, die geltende Seehundrichtlinie und das Naturschutzgesetz sowie aller weiterer in Betracht kommender Straftatbestände Strafanzeige.

 Vollständigen Beitrag lesen und hier klicken: https://www.change.org/p/minister-habeck-beweisen-sie-sich-jetzt-stoppen-sie-die-seehundj%C3%A4ger/u/20124962?recruiter=78844077&utm_source=share_update&utm_medium=facebook&utm_campaign=facebook_link

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Veröffentlicht am 28.04.2017 in 2017

Letzte Woche war das Robbenzentrum Föhr auf Einladung des Ministeriums in Kiel gemeinsam mit Kollegen und Mitstreitern zu einem Evaluierungsgespräch zum Thema Seehundmanagement in der Landeshauptstadt. Ein offenes Gespräch so Janine und André, die sich mit ihren Kollegen darin einig sind, daß dies nun auch eine erste Grundlage sein könnte, weiter in einem Prozess und in der Kommunikation zu bleiben und in der Zukunft auch eine Verbesserung für den Seehund bedeuten könnte, hoffen die Robbenzentrums Initiatoren.

Photo v li. Dr. Konstantin Leondarakis, Dr. Jörg Zinke, Janine Bahr- van Gemmert,     Dr. Kirsten Tönnies, André van Gemmert

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Veröffentlicht am 07.04.2017 in 2017
Bald kann auch die neue Tierärztliche

Praxis bezogen werden!! Wenn das neue Tierhuus fertig ist, können auch die Katzen umziehen ihren eigenen bereich und die Praxis endlich wieder in ein festes Gebäude!! Yeah

Danke an alle Patienten und Besitzer für Ihr Verständnis und viel Flexibilität 🙂 !!!!
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Veröffentlicht am 28.03.2017 in 2017

Nach der kleinen Winterruhe ist unsere Ausstellung ab April wieder täglich geöffnet und unsere Führungen beginnen auch in diesem Monat wie gewohnt ;

Dienstag Kindertag ab 15 Uhr und die Führung am Donnerstag ab 15.30

Bei in Not geratenen Robben sind wir 24 Stunden unter den bekannten Tel.Nr. erreichbar

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Veröffentlicht am 24.03.2017 in 2017

Obwohl Minister Robert Habeck das Töten von angespülten Seehunden durch Seehundjäger in SH voll unterstützt und die Behandlung durch Tierärzte/innen ablehnt, mißbraucht er nun für den Wahlkampf „der Grünen“ den Seehund auf dem Wahlplakat!!

https://www.change.org/p/minister-habeck-beweisen-sie-sich-jetzt-stoppen-sie-die-seehundj%C3%A4ger/u/19533044?utm_medium=email&utm_source=35835&utm_campaign=petition_update&sfmc_tk=57BvcmDueDgm8Iw7bKvQhxJgIbBpmvGb7HlxG2GQ6ERTV8FopXljZQvjLeUrwTB%2f

Unglaublich!! „Natur- undKlimaschutz für Mensch und Tier. Nur mit Grün!“ Was für eine Ironie!!!

Die letzten Monate haben gezeigt, daß der Tierschutz bei die Grünen besonders in S-H überhaupt nicht zählt!!

Wir sind über soviel offensichtliche Dreistigkeit echt sprachlos!!!

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Veröffentlicht am 27.02.2017 in 2017

Bettina, Nils, Mr. Ethia, Theo sind nur einige Namen der Robben, die vom Robbenzentrum nach den letzten Stürmen gerettet werden konnten

Kaum hatte das neue Jahr begonnen, schon erreichte der erste Notruf unser Robbenzentrum, da eine augenscheinlich sehr geschwächte Robbe am Deich lag.

Seitdem steht unser Telefon nicht mehr still und wir werden fast täglich zu mehreren Robbennotfällen gerufen.

Es sind in der Regel Standspaziergänger und Touristen, die uns alarmieren, und wir laufen nach Sturmnächten auch bestimmte Strecken ab, um in Not geratene Tiere zu finden.

Die Seehunde, die nun in auffällig großer Zahl an die Strände gespült werden, sind meist völlig erschöpft, unterkühlt und untergewichtig. Der Grund besteht in der Regel in einer Lungenwurminfektion, die durch die Verschmutz der Nordsee und besonders der Küstengewässer nach wissenschaftlichen Studien die Tiere in den letzten 6 Jahre massiv befällt. Es betrifft fast ausschließlich Seehunde unter einem Jahr. Das ohnehin nicht sehr ausgeprägte Immunsystem wird durch verschmutzte Gewässer und besonders noch im Küstenbereich weiter geschwächt. Die Seehunde, die in diesen Küstenbereichen leben sind dann besonders betroffen. Von natürlicher Auslese, kann also keine Rede sein. Doch da sich diese Erkrankung durch eine schnelle Erstversorgung und veterinärmedizinische Behandlung gut heilen lässt, versuchen wir, bei einer Meldung schnell vorort zu sein.

Leider werden zur Zeit wie auch schon im Herbst sehr viele tote Jungtiere angespült.

Doch in den letzen 2 Wochen konnten wir viele Seehunde retten. Wir freuen uns, daß die Menschen doch noch mit wachen Augen durch die Natur gehen und ein in Not geratenes Tier, ob Robbe, Meeresvogel oder Igel usw. bei uns melden, so Janine und André vom Robbenzentrum.

So konnten  u.a. die Robben  „Nils, Mr. Ethia, Theo und Karl“ im Robbenzentrum erstversorgt, stabilisiert  und tiermedizinisch betreut werden und können dann hoffentlich in ein paar Wochen gesund und munter zurück in Ihre Heimat, die Nordsee.

Zur Zeit läuft eine Petition zur Veränderung der Seehundpolitik in SH und zur Rettung der Tiere.

Petition zur Rettung der Seehunde in Schleswig- Holstein

http://Petition zur Rettung der Seehunde in Schleswig- Holstein

Bitte noch unterschreiben

 

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht am 13.01.2017 in 2017
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