Ein Wochende voller Veranstaltungen und zusätzlichen Notfällen. Es wird einfach nicht langweilig bei unserem Job, und ab und zu wird es selbst für uns ganz schön anstengend. Aber wenn man dann den Tieren helfen kann, dann werden alle Mühen belohnt.

Auch wenn die ganzen letzen Wochen anstrengend waren, von Zeit zu Zeit gibt es dann nochmal besonders stressige Tage und so war es an diesem Wochenende. Ausser vielen Veranstaltungen im Robbenzentrum selber und auch im Tierhuus, erreichten uns zusätzlich noch einige Notrufe.

Am dramatischsten war dann auch die Rettung einer Silbermöwe, die weit draussen im Wasser an der Seglerbrücke in einer Angelschnur fest hing. Und noch während der letzen Abendveranstaltung mussten wir zur Rettung ausrücken.

Glücklicherweise erfolgreich, denn die Möwe hat sich inzwischen gut erholt. Und das freut uns sehr, nachdem sie sich schon fast aufgegeben hatte in ihrem Todeskampf.

Und dabei hatten wir noch am selben Nachmittag die Veranstaltung „Kinderuni: Müll im Meer und was das mit den Tieren in der Nordsee macht!“

So eindrücklich , wie grausam die Unachtsamkeit der Menschen im Umgang mit der Natur sein kann, erschreckt uns immer wieder. Nicht nur das Erlebnis mit der Möwe, die wegen einer entsorgten Angelschnur und einem unvorsichtigen Angler in höchste Not gerät, sondern auch die Tatsache, das wir mit den Kindern in unserem Müllprojekt alleine auf dem Weg zum Strand und zurück Säcke von Müll füllen konnten und hunderte weggeworfene Zigarettenkippen auf der Strasse und den Grünanlagen und am Strand finden konnten.

In der Hoffnung, daß wir in der Zukunft was für die Tiere, ihre Umgebung und damit auch für die Menschen verändern können, bleiben wir hoffnungsvoll und freuen uns auch über viele interessierte und engagierte Menschen und besonders Kinder, die unsere Veranstaltungen besuchen und auch in ihrem Alltag aufmerksame Tierschützer werden!!

 

 

 

Geschrieben von
Veröffentlicht am 24.07.2017 in 2017

© 2017 crunch-mediaservice | Impressum