Erste Auswilderung

Erste Auswilderung

Nachdem sie als Seehundbaby ihre Mutter verloren hatte, war sie mit 3-4 Tagen und ca. 11kg alleine nicht überlebensfähig und wurde in der Seehundstation in Pieterburen nun auf über 38kg für das Leben in der Freiheit wieder fit gemacht.
Das „Tierhuus-Insel Föhr“ hat zusammen mit dem „Robbenzentrum Föhr“ dieses und 3 weitere Tiere symbolisch adoptiert und die Entwicklung der Tiere in der Station mit verfolgt.
Nun war der ehemalige Heuler Stefanie bereit zur Auswilderung.
„Das ist immer wieder eine bewegender Moment“: so Janine Bahr vom Tierhuus und Robbenzentrum und auch als Tierärztin in Pieterburen tätig.
Diesmal dabei auch Mitarbeiter vom Tierhuus und Robbenzentrum und sie durften „die kleine“ Stefanie persönlich aus der Kiste ins Meer entlassen und werden diesen Tag so schnell nicht mehr vergessen!
Gleich nach der Auswilderung und dem Besuch der anderen adoptierten Tiere in der Station ging es für alle Föhrer noch über Nacht zurück zur Insel, da auf einer Sandbank zwischen Föhr und Amrum ein Seehund mit Nylonschnur um den Hals gemeldet war und gleich eine Rettungsaktion mit Hilfe der Experten aus Holland für den Montag geplant wurde.

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Veröffentlicht am 03.09.2010 in Archiv 2010

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