Auch wenn wir immer wieder hoffen, daß alle Seehundbabies bei ihren Müttern groß und stark werden…..wenn dann doch

Heuler, also mutterlose Neugeborene, an den Strand gespült werden, sind wir froh , helfen zu können!

So kamen dann auch in den letzen Tagen die ersten Heuler in unsere Station.

Heuler Conny, ein Junge mit recht gutem Gewicht, aber auch noch mit Lanugofell und die viel leichtere Lisanne, die das Fell allerdings schon komplett gewechselt hatte. (Das Lanugofell ist zwar typisch für die im Winter und an Land geborenen Kegelrobbenbabies, aber bei Seehunden, sollte es eigentlich schon vor der Geburt im Uterus gewechselt sein, da diese ja auf den Sandbänken geboren werden und gleich nach der einsetzenden Flut mit der Mutter ins Wasser müssen.)

Seehundmütter lassen ihre Jungen gerade in der ersten Zeit nach der Geburt nie alleine und verzichten sogar ca. 2 Wochen aufs

Fressen und Fischfangen, aus Angst das Kleine zu verlieren. Durch die Unruhe und viel Bootsverkehr und unachtsame Schiffe und Menschen zu nahe an der Sandbank werden jedes Jahr viele Babies von Ihren Müttern getrennt.

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Veröffentlicht am 01.06.2018 in 2018

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