Nachdem in den letzten zwei Woche immer wieder tote Seehundbabys gemeldet wurden, kamen nun die ersten Heuler in unsere Station. Auch wenn wir immer wieder hoffen, daß alle Seehundbabies bei ihren Müttern groß und stark werden. Wenn Heuler , also mutterlose Neugeborene, an den Strand gespült werden, sind wir froh, helfen zu können. Auch wenn dies immer sehr traurig und tragisch ist für Mutter und Kind, so sind wir doch dann froh, wenigstens einige Tiere retten zu können, die meist durch Störungen von der Mama getrennt wurden und ohne Hilfe sterben würden . Stefanie und Feliciti heissen die beiden ersten Heuler der Saison im Robbenzentrum Föhr.

Seehundmütter lassen ihre Jungen gerade in der ersten Zeit nach der Geburt nie alleine und verzichten sogar ca. 2 Wochen aufs Fressen und Fischfangen, aus Angst das Kleine zu verlieren. Durch die Unruhe und viel Bootsverkehr und unachtsame Schiffe und Menschen zu nahe an der Sandbank werden jedes Jahr viele Babies von Ihren Müttern getrennt . Daher bitte Abstand halten und die Tiere auch draussen im Watt nur von weitem beobachten! Eine unachtsame Störung kann Seehund-Mutter und Kind in Not bringen oder sogar voneinender trennen!

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Veröffentlicht am 15.06.2019 in 2019

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