Erstversorgung

Heulererstversorgung durch Tierärztin Janine Bahr

Einige dieser Tiere wurden im Tierhuus-Insel Föhr erstversorgt und für den Weitertransport stabilisiert.

Erst vor 2 Tagen gelang es den Tierhuus und Robbenzentrumsmitarbeitern 2 Heuler, die völlig erschöpft an den Strand kamen, von der Wasserseite aus zu bergen, damit die Tiere nicht wieder wie kurz vorher durch unvorsichtige Strandbesucher ins Meer zurückgetrieben wurden.

Heuler sind die mutterlosen Seehundbabys. Leider besteht nach einer Trennung durch verschieden Störungen von Mutter und Kind keine Chance mehr, dass sich die beiden wieder finden.

Wissenschaftliche Studien beweisen, dass die Mutter in den ersten 2 Wochen noch nicht einmal auf Nahrungssuche geht und mit ihrem Jungen fast ständig in Körperkontakt steht, so André van Gemmert, Geschäftsführer vom Robbenzentrum Föhr. Häufig ruht sich das Kleine auch auf dem Rücken der Mutter aus, wenn bei Flut die Tiere im Meer schwimmen. Die aufgefundenen Heuler sind alle ausgetrocknet und meist auch stark abgemagert, sodass eine schnelle Erstversorgung zur Stabilisierung der Tiere denen oft das Leben rettet, berichtet  Janine Bahr, Tierärztin im Tierhuus und Leiterin des Robbenzentrums Föhr.
Das Robbenzentrum baut gerade den Quarantänecontainer zur Aufnahme und Erstversorgung speziell von Robben aus.
Ausführlicher Bericht folgt.
Sollten Sie einen Heuler oder auch eine verletzte Robbe am Strand entdecken können Sie uns Tag und Nacht unter 0177/3300077 erreichen.

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Veröffentlicht am 19.06.2011 in Archiv 2011

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