Sehr geehrte Damen und Herren,

beachten Sie bitte nachfolgende Pressemitteilung:

Petition für Seehunde

change.org/seehundjagd-stoppen

Partei ETHIA fordert mittels Petition an Dr. Robert Habeck: Stoppen Sie die Seehundjäger!

Die Gefahr für eine Tierart, wenn sie in das Jagdrecht aufgenommen wird, zeigt sich anhand des erschütternden Beispieles der jährlich bis zu 500 getöteten Seehunde an der Nordseeküste allein in Schleswig Holstein, trotz „ganzjährigen Schutzstatus“!
Die Partei ETHIA setzte sich nach der Tötung des Wolfes „Kurti“ massiv für ein Umdenken im Bereich des Wolfsmanagements in Niedersachsen ein.
Immer wieder wird von einzelnen Politikern unterschiedlicher Länder und Parteien gefordert, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen.
Dies ist bei den Seehunden in Schleswig-Holstein seit längerem der Fall, sie stehen dort allerdings unter ganzjährigem Schutz – eine reine Farce!
Die Landesjägerschaft hat hier in Zusammenarbeit mit den Politikern eine Unterwanderung per Gesetzeslage ausgeklügelt, die sofort per Gesetzesänderung aufgehoben werden muss und die keine Wiederholung im Falle der Wölfe nach sich ziehen darf.
Es werden trotz des vermeintlichen Schutzstatus nämlich jährlich bis zu 500 Seehunde getötet, da den Einzeltieren vom Seehundjäger willkürlich eine Überlebenschance abgesprochen wird.

Herr Minister Dr. Habeck in Schleswig-Holstein könnte dies ändern und wir fordern ihn eindringlich dazu auf, das auch endlich zu tun!
Er ist inzwischen an der Parteiführung interessiert und will sich verstärkt des Tierschutzes innerhalb des Bündnis 90/DIE GRÜNEN annehmen – wir fordern JETZT einen entsprechenden Beweis für dieses Vorhaben! Gerne möchten wir Herrn Dr. Habeck bei seinen Zielen unterstützen!
Wir bemühen uns um persönlichen Kontakt im Zusammenhang unserer Forderung für die Seehunde.

Parallel dazu haben wir eine an Herrn Dr. Habeck gewandte Petition gestartet, der sich innerhalb von zwei Tagen 2000 Unterstützer anschlossen und die bezüglich des Entscheidungsmonopols der Landesjägerschaft in Schleswig-Holstein Konsequenzen fordert.
Die Landesjägerschaft entscheidet durch in intransparenten Crashkursen „fortgebildete“ Seehundjäger momentan allein über das Wohl und Wehe der einzelnen Individuen.
Neueste Zahlen belegen, dass die Population der Seehunde im letzten Jahr um 10% gesunken ist.

Die Verantwortung für die Seehunde muss in unabhängige, kompetente Hände zurück und die schon existenten Auffangstationen auf den Inseln müssen die Tiere bis zur Wiederauswilderung betreuen dürfen.
Die einzig dazu legitimierte Seehundstation in Friedrichskoog ist ebenfalls in der Hand der Landesjägerschaft.
An diese haben die auf den Inseln befindlichen und fachkundigen Seehundauffangstationen die Tiere spätestens nach 24 Stunden über den Mittelsmann Seehundjäger auszuliefern.
Dies auch, wenn von tierärztlicher Seite aus die Transportfähigkeit nicht gegeben ist.
Im Zweifel tötet der Seehundjäger, auch wenn es in der Auffangstation gute Gesundungsprognosen für das Tier gibt, wenn es nicht transportiert würde.

Der Verdacht liegt nahe, dass die von der Landesjägerschaft betriebene Seehundstation Friedrichskoog zum „Greenwashing“ für den Tierschutz genutzt wird, denn die meisten Seehunde fallen den Seehundjägern zum Opfer.
Das könnte auch mit eine Erklärung für den Rückgang der Seehundpopulation um 10% sein, den sich das Nationalparkamt offiziell nicht erklären kann.

Unserer Petition bei www.change.org :
change.org/seehundjagd-stoppen

Bettina Jung / ETHIA
Bundesvorsitzende

Für Rückfragen steht Ihnen Bettina Jung, Bundesvorsitzende der Partei ETHIA, zur Verfügung:

Bettina Jung
bettina.jung@ethia.de
Fon: 04165 22 48 59
Mobil: 0170 382 49 47

Mit freundlichen Grüßen

Luise Wenkheimer

Partei ETHIA
Pressestelle

www.ethia.de
pressemitteilung@ethia.de

Geschrieben von
Veröffentlicht am 08.11.2016 in Archiv 2016

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