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Erkrankte Robbe

Nach einem Zeitungsbericht über das Tier, welches eine norwegische Tierschützerin am Strand gefunden und in ihre Badewanne gelegt hatte, wurde der Naturschutzverband „Naturvernforbundet“ auf die Situation vor Ort aufmerksam. Da der Seehund doch inzwischen sehr apathisch und schwach war, hatte Trine Strömme vom Naturvernforbundet einen Notruf an uns abgesetzt, um sich Tipps und Erstversorgungsvorschläge für die Rettung des Tieres einzuholen. Denn Robben gehören trotz einer hohen Anzahl dieser Tiere dort, nicht zu den üblichen Pfleglingen der Naturschutz-Organisation.
In vielen Telefonaten konnte Janine Bahr Behandlungspläne und Tipps zur Behandlung und auch zur richtigen Fütterung weitergeben.
Allerdings war das Robbenzentrumsteam auch in kürzester Zeit reisebereit und steht noch bei Bedarf sofort zur Verfügung, um in Norwegen mit Rat und Tat den Helfern und dem Seehund zur Seite zu stehen. Denn, so Tierärztin Janine Bahr, braucht eine an Lungenwurm erkrankte Robbe, mehrere Wochen, bis sie völlig geheilt und mit dem nötigen Gewicht wieder ausgewildert werden kann.
Wir sind im Ernstfall immer zur Stelle um den Tieren zu helfen, bemerkt André van Gemmert, obwohl er am 2. Weihnachtstag gerade einen nicht unerheblichen Autounfall, Gott sei Dank, „einigermaßen“gut überstanden hat. Doch auch so ein Schock an Weihnachten lässt ihn die Tiere nicht vergessen, dabei sollte er sich erstmal selber auskurieren, sorgt sich Janine Bahr um ihren Freund und weiß doch, dass sie beide ihre Arbeit mit und die Sorge um die Tieren nie ausblenden können!

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Veröffentlicht am 03.01.2013 in Archiv 2013

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