Boris, sehr beeindruckend.

Boris, sehr beeindruckend.

Boris, der zu dieser Zeit noch im Ausland im Einsatz war, hatte eine nicht zu definierende Zubildung an der linken Hinterflosse und vor Ort im Ausland war laut Aussage kein Tierarzt bereit oder dementsprechend ausgerüstet, um eine klare Diagnose oder Therapie zu erstellen.
So erhielten André u Janine vom Robbenzentrum diesen Notruf und sollten erst direkt nach Polen reisen- doch einige Verzögerungen und leichte Kommunikationsschwierigkeiten verzögerten die Untersuchung.
Auch wenn das Robbenzentrum eigentlich mit Tieren aus der Freiheit arbeitet, die dorthin wieder entlassen werden, so stehen wir auch für alle anderen Tiere in Not zur Verfügung, die Hilfe brauchen, kommentiert André van Gemmert den Einsatz für den trainierten patagonischen Seelöwe.

An einem Sonntag konnte Janine Bahr das Tier dann mit Hilfe eines Kollegen vor Ort schallen und röntgen und anschließend die Flosse behandeln. Eine ziemlich blutige Angelegenheit, aber das Tier benutzt seine Flosse schon wieder und wir sind hoffnungsvoll, die Entzündung am Flipper in den Griff zu bekommen, so dass Boris, der knapp 300 kg auf die Waage bringt, wieder völlig genesen wird!

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Veröffentlicht am 15.11.2013 in Archiv 2013

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