unsere "Müllsammler" mit dem traurigen Ergebnis

unsere „Müllsammler“ mit dem traurigen Ergebnis

„Die Reinigungsaktion verlief leider erfolgreich und wir haben zahlreiche Müllstücke im Spülsaum finden können“, berichtet Tierärztin Janine Bahr vom Robbenzentrum.
Das Thema Meeresmüll ist derzeit in aller Munde und erst vor wenigen Wochen berieten sich zahlreiche Fachleute auf einer internationalen Meeresmüll-Konferenz in Berlin darüber, wie man dieses immense Problem zukünftig in den Griff bekommen könnte.

Im Robbenzentrum Föhr (Wyk / Achtern Diek) wird ab dem 28. Mai eine von Project Blue Sea initiierte Ausstellung mit dem Namen „Müll im Meer geht uns alle an“ zu sehen sein. Sascha Regmann, Vorsitzender der Meeresschutzorganisation hierzu: Wir freuen uns, dass wir im Robbenzentrum Föhr die Möglichkeit bekommen, Menschen für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und darüber aufzuklären.“
Meeresmüll hat verschiedenste Quellen und es ist vielen Menschen nicht bewusst, dass der Müll bereits im Binnenland anfällt und über Flüsse in die Meere gelangt. Auch das Thema „Mikroplastik“ ist ein Schwerpunkt im Rahmen der Ausstellung von Project Blue Sea. Mikroplastik in den Gewässern hat verschiedene Ursprünge und auch als Inhaltsstoff in vielen Kosmetikprodukten sind beispielsweise kleinste Kunststoffkügelchen zu finden, die letztendlich im Meer und in der marinen Nahrungskette landen. „Oft eine weitere Gefahr auch für die Robben in der Nordsee“, so André van Gemmert vom Robbenzentrum Föhr.

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Veröffentlicht am 29.04.2013 in Archiv 2013

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