Bei der Veranstaltung vom 07.07.2019 KINDERUNI im ROBBENZENTRUM – „Müll im Meer, der kleine Robbenretter“ fanden sich zahlreiche, kleine und große interessierte Teilnehmer ein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein ganz aktuelles Problem, welches auch den Kleinen und den großen Gästen nicht unbekannt war – Müll im Meer. Die kleinen Studenten der Kinderuni beteiligten sich Rege an der Besprechung, wie der Müll ins Meer gelangt und welche Ursachen hierfür verantwortlich sind.

Auch zu den Gefahren, die durch den Müll im Meer ausgelöst werden, gab es zahlreiche Meldungen.

Fische verfangen sich in alten Fischernetzen, Schildkröten und Meeressäuger verletzen und verfangen sich, Vögel verwechseln schwimmendes Plastik mit Nahrung, fressen es und verhungern bei vollem Magen.

Auch wenn das Plastik nicht mehr sichtbar ist und es sich zersetzt, erscheint es als vermeintliche Sandkörner im gesamten Ökosystem des Meeres und nicht zuletzt gelangt es auch in unseren Körper, wenn du z.B. Fisch isst, da Fische Mikroplastik in ihrem Körper anreichern.

Es folgten zahlreiche Vorschläge der engagierten Teilnehmer, was jeder Einzelne zur Vermeidung tun kann. Genannt wurden z.B. auf Plastiktüten verzichten, unverpackte Artikel kaufen, größere Mengen und weniger Umverpackung wählen, Beutel und Gefäße zum Einkauf mitnehmen, Mehrwegverpackungen bevorzugen.

Alle waren mit viel Eifer und Spaß beteiligt und ließen auch direkt Taten folgen.

Die versammelte Mannschaft hat direkt eine Müllsammelaktion am Strand im Bereich des Wyker Hafens gestartet und in nur kurzer Zeit einige Säcke Müll gesammelt.

Auffällig war hier, dass insbesondere ganz viele Zigarettenkippen aufgesammelt wurden, welche auch sehr problematisch für die Umwelt und giftig für die Meeresbewohner und andere Tiere sind.


Nach der Mission am Strand, versammelten sich die Teilnehmer der Kinderuni erneut im Robbenzentrum zum gemeinsamen Anschauen eines Films.

Zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung wurden noch Gruppenfotos gemacht und die kleinen Studenten der Kinderuni erhielten von ihren „Dozenten“ Janine Bahr- van Gemmert und André van Gemmert ein Zertifikat ausgehändigt.

Einhellig war auch am Ende die Meinung, dass jeder Einzelne etwas zur Müllvermeidung und zum Schutz unserer Umwelt tun kann und dadurch auch unserer Meere und Meeresbewohner schützen kann.

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Veröffentlicht am 11.07.2019 in Archiv 2014

Immer wieder werden mutterlose Seehundjunge gemeldet, die alleine und völlig erschöpft an unsere Küste gespült werden. Leider sind es immer wieder unachtsame Menschen, die diese Heuler durch Störungen an den Seehundbänken verursachen.

Trotz vieler Aufrufe und Plakaten, die auf diese Störungsgefahr hinweisen und alle Wattwanderer auffordern mindesten 500 Metern Abstand zu den Tieren zu halten, wird immer wieder von Wattwanderern berichtet, die ungeachtet jeden Aufrufs und respektlos auf diese Bänke zu laufen und so direkt die Tiere verscheuchen! Bitte immer sensibel und aufmerksam durch unsere Natur laufen und alles geniessen ohne zu stören.

Mehr Respekt im Umgang mit Tier uns Natur und so auch Heuler vermeiden. Auch Wassersportler und Bootsbesitzer sollten Rücksicht nehmen! Denn von der Mutter getrennte Jungtiere haben alleine keine Überlebenschance!

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Veröffentlicht am 06.07.2019 in 2019

Nachdem in den letzten zwei Woche immer wieder tote Seehundbabys gemeldet wurden, kamen nun die ersten Heuler in unsere Station. Auch wenn wir immer wieder hoffen, daß alle Seehundbabies bei ihren Müttern groß und stark werden. Wenn Heuler , also mutterlose Neugeborene, an den Strand gespült werden, sind wir froh, helfen zu können. Auch wenn dies immer sehr traurig und tragisch ist für Mutter und Kind, so sind wir doch dann froh, wenigstens einige Tiere retten zu können, die meist durch Störungen von der Mama getrennt wurden und ohne Hilfe sterben würden . Stefanie und Feliciti heissen die beiden ersten Heuler der Saison im Robbenzentrum Föhr.

Seehundmütter lassen ihre Jungen gerade in der ersten Zeit nach der Geburt nie alleine und verzichten sogar ca. 2 Wochen aufs Fressen und Fischfangen, aus Angst das Kleine zu verlieren. Durch die Unruhe und viel Bootsverkehr und unachtsame Schiffe und Menschen zu nahe an der Sandbank werden jedes Jahr viele Babies von Ihren Müttern getrennt . Daher bitte Abstand halten und die Tiere auch draussen im Watt nur von weitem beobachten! Eine unachtsame Störung kann Seehund-Mutter und Kind in Not bringen oder sogar voneinender trennen!

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Veröffentlicht am 15.06.2019 in 2019

Auch Seehund Uli konnte gerettet werden.
Besuch von Namenspaten Uli(Ulrich) Hess im Robbenzentrum

Nachdem Seehund Uli (Ulrich) viel zu klein für sein Alter und mit blutiger Schnauze und blutigen Flossen vom Strand gerettet werden konnte, bekam das kleine Seehundmännchen die entsprechende Erstversorgung und medizinische Behandlung, nebst. Neben Lungenwürmern- in den letzten Jahren häufig auftretende parasitäre Erkrankung der Nordseerobben aufgrund von Verschmutzung im Meer- ist Uli viel zu klein für sein Alter und hatte auch noch viele kleine Verletztungen
Der ca. Jahr alte Seehund sollte mehr als das doppelte wiegen in diesem Alter.
Inzwischen hat sich Uli sehr gut erholt, ist wehrhaft geworden und kann hoffentlich mit entsprechendem Gewicht bald zurück in sein zu Hause, der Nordsee.
Besuch bekam Uli auch von seinem Namenspaten, dem Wyker Bürgermeister Uli (Ulrich) Hess. Der freute sich sehr darüber, daß seine Patenrobbe schon wieder so fit.
Janine, André und das Robbenzentrumsteam freut sich sowohl über Ulis und jede weitere Robbentettung, aber auch über den Besuch und das Interesse der Namenspaten, wie hier Wyker Bürgermeister Uli Hess!

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Veröffentlicht am 11.05.2019 in 2019

Auch im März und April werden immer wieder geschwächte, zu kleine und schweratmige Robben gemeldet. Glücklicherweise können die meisten von ihnen gerettet werden, wenn sie früh genug gefunden, gemeldet und geborgen werden. Nach einer schnellen Erstversorgung samt Entwurmung haben die Tiere dann eine meist gute Überlebenschance. Leider werden auch viele Tiere an unseren Küsten liegen gelassen und nicht versorgt und tragischerweise als ruhende Tiere angesehen. Doch ein Wildtier, was zwischen Menschen am Strand liegt ohne Fluchtverhalten sollte schon zu denken geben. AUsserdem sind die meist erkrankten Tiere auch vile zu klein und machen einen krnaken Eindruck.

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Veröffentlicht am 29.04.2019 in Archiv 2014

Jeden Dienstag um 15 Uhr unser Kindertag im Robbenzentrum und donnerstags um 15.30 Uhr unsere Führung: Alles rund um die Robben!! Weitere Gruppenführungen nach Absprache!

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Veröffentlicht am 14.04.2019 in 2019

Ende März kam ein Team vom ZDF, um dort die Arbeit des Tierhuus und Robbenzentrum mit den Mitarbeitern und einigen freiwilligen Helfern um André und Janine für einen kleinen Beitrag im ZDF Mima (Mittagsmagazin) zu drehen.

Danke an Tim, Jack und Lennart für den rücksichtsvollen, tierschutzfreundlichen Dreh und auch den Spaß dabei zusammen. Gerne wieder.

Vorraussichtlicher Sendetermin morgen im Moma; ZDF Mittagsmagazin von 13-14 Uhr

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Veröffentlicht am 01.04.2019 in 2019
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Veröffentlicht am 27.03.2019 in 2019

Immer wieder werden auch in diesen Wochen verletzte, geschwächte und auch tote Tiere- gerade nach Stürmen- an unsere Strände gespült. Für viele Tiere kommt jede Hilfe zu spät, sie werden bereits tot gefunden. Doch immer wieder sind es auch Tiere mit Lungenwurmbefall, denen nach sachgemässer Behandlung geholfen werden kann. Je schneller man diese Tiere findet und versorgt umso grösser ist die Überlebenschance. So hat sich auch Seehundmädchen Maike gut erholt. Wie die meisten Patienten zur Zeit ist auch Maike ein ca. 10 Monate alter Seehund, der stark mit Lungenwürmern befallen war. Diese Erkangung ist leider in den letzten Jahren durch die Verschmutzung der Nordsee und dem damit verbundenen geschwächten Immunsystem sehr häufig bei Jungtieren zu beobachten, allerdings auch gut behandelbar. Maike jedenfalls hat sich nach der medizinischen Versorgung gut erholt und schon wieder erste Fische „verputzt“. Wir hoffen, daß sie in einigen Wochen dann wieder gesund und munter in die Nordsee zurückkehren kann.

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Veröffentlicht am 19.03.2019 in Archiv 2014

Das Seehundmännchen lag schon längere Zeit am Strand bevor wir ihn bergen konnten. Doch trotz Lungenwurmbefall und starker Atemnot, erholte sich Seehund „Wolf Leo“ nach Erstversorgung und medizinischer Behandlung nach einigen Tagen deutlich. Auch wenn sein Zustand durch die lange Liegezeit am Strand schon besorgniserregend war, zeigte sich, daß die Robbe gut auf die Behandlung ansprach und sich die Kondition und der Gesundheitszustand des Tieres nach der intensiveren Pflege deutlich verbesserte. Immer wieder geraten Meeressäuger durch direkten (z.B. Netze, Bootsschrauben) und indirekten Einfluss (z.B. Wasserverschmutzung, Störung) durch den Menschen in Not. Auch die starken Lungenwurmerkrankungen sollen laut wissenschaftlichen Studien durch die Verschmutzung der Nordsee und das dadurch angegriffene Immunsystem verursacht sein. Daher freut es uns umsomehr, daß daß es auch „Wolf Leo“ wieder gut geht und er dann hoffentlich bald gesund in die Nordsee zurückkehren kann!

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Veröffentlicht am 01.03.2019 in 2019
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