Die vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW), der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) und dem World Wildlife Fund for Nature (WWF) organisierte Konferenz „Wildlife Research and Conservation „ beschäftigte sich mit der drängenden Fragen der Wildtierforschung und des Artenschutzes im Kontext des globalen Umweltwandels.
Mit dabei auf der Konferenz war auch der Doktorrand David Ebmer, der in Zusammenarbeit mit dem Robbenzentrum über das Ausmaß von Lungenwurminfektionen bei Seehunden informierte. Als Anschauungsmatereal diente ein großformatiges Poster (Foto 2). David Ebmer war 2018 unterstützend auf der Insel Föhr im Robbenzentrum tätig, half bei Notfällen und untersucht seither die Proben auf Parasiten von eingelieferten Seehunden an der Justus-Liebig-Universität Gießen am Institut für Parasitologie. Hieraus ist eine langfristige Kooperation mit dem Doktoranten gewachsen und das Robbenzentrum freut sich, mit David Ebmer die Zusammenarbeit zukünftig noch zu intensivieren.

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Veröffentlicht am 05.10.2019 in 2019

Am 25.09.2019 freute sich das Robbenzentrum über den Besuch von einer Delegation des Wellness Resort Südstrand Upstalsboom, welche sich bei einer Führung im Robbenzentrum im Achtern Diek 5 Wyk eingehend über die Arbeit der Tierschützer informieren konnten.

Die Tierärztin Janine Bahr van Gemmert und ihr Mann André van Gemmert beantworteten alle Fragen zur Bergung, Rettung und Versorgung von kranken Robben und auch zu deren Lebensweise. Die interessierten Besucher folgten aufmerksam den Ausführungen und konnten so einen Eindruck gewinnen über den Einsatz für die Meeresbewohner, die bei einer meist erfolgreichen Behandlung wieder in Ihren Lebensraum entlassen werden können.

Die Mitarbeiter vom Wellness Resort Südstrand Upstalsboom waren aber nicht nur gekommen, um sich über die Einrichtung zu informieren, sondern hatten auch eine Spende für das Robbenzentrum Föhr im Gepäck.

Die Spendengelder wurden durch das Nachhaltigkeitsprojekt „Lebenswert“ vom Wellness Resort Südstrand Upstalsboom gesammelt. Nachhaltigkeit und Bewusstsein für die Umwelt, ist bei Upstalsboom ein großes Thema.

Beim Nachhaltigkeitsprojekt Lebenswert, kann jeder Gast bei einem längeren Aufenthalt entscheiden, ob sein Hotelzimmer nicht jeden Tag komplett von Grund auf gereinigt werden soll. Verzichtet der Gast auf die tägliche Reinigung, werden für die Tage an denen nicht gereinigt werden soll festgelegte Beiträge für einen gemeinnützigen Zweck zurückgestellt. Eine gute Sache für die Umwelt und eine großartige Sache für die Einrichtungen, denen dann eine Spende zugutekommt.

Und diesmal durfte sich das Robbenzentrum Föhr freuen und die stattliche Summe von 2.331 € in Empfang nehmen, welches sich ausschließlich durch Spendengelder finanziert

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Veröffentlicht am 01.10.2019 in 2019

Am 17.08.2019 war es wieder soweit. Zahlreiche Gäste fanden sich ein zum Tag der offenen Tür mit Gottesdienst im Robbenzentrum Föhr.

Für viele der großen und kleinen Gäste ist die beliebte Veranstaltung schon ein fester Termin im Kalender.

Um 12:00 Uhr fand der Gottesdienst für Mensch und Tier statt, der aufgrund des wechselhaften Wetters kurzfristig ins Innere des Robbenzentrums verlegt wurde. Pastor Knut Kammholz machte den aufmerksamen Zuhörern die Sonderstellung des Menschen in der Schöpfung und deren Verantwortung für Umwelt-, Tier- und Naturschutz bewusst. Durch das Lied „Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag…“ wurde diese Verantwortung musikalisch hervorgehoben. In seiner Predigt würdigte Pastor Kammholz das Engagement von Janine Bahr van Gemmert, ihrem Ehemann, Andre van Gemmert, deren gesamten Team von Robbenzentrum und Tierhuus sowie allen ehrenamtlichen Helfern, Unterstützern und Mitstreitern. Alle Genannten setzen sich Tag für Tag für das Wohlergehen aller Tiere (in Not) ein und geben damit der Tierwürde eine besondere Bedeutung. Es wäre äußerst wünschenswert, wenn sich viel mehr Menschen, vor allem (politisch) Verantwortliche diese Würdigung von Tierwohl zum Vorbild nehmen.

Nach dem Gottesdienst waren die Besucher eingeladen, sich im Robbenzentrum umzuschauen, sich eingehend über die Arbeit des Teams zu informieren und Fragen zu stellen.

Insbesondere interessierten sich die Besucher für das Leben und den Lebensraum der Flossenfüßer, so die wörtliche Übersetzung des lateinischen Namens der Robben, „Pinnipedia“, welcher als Überbegriff für mehrere Arten verwendet wird.

Viel Anschauungsmaterial, Infotafeln und auch Filme standen den Besuchern als weitere Informationsquellen zur Verfügung.

Das wechselhafte Wetter trübte die Stimmung der begeisterten Besucher keineswegs. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die begeisterten Tierfreunde ausgiebig austauschen und genossen sichtlich das Beisammensein. Zum Ausklang der gelungenen Veranstaltung fand dann noch die große Tombola statt, bei der es zahlreiche Preise zu gewinnen gab.

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Veröffentlicht am 20.09.2019 in 2019, Archiv 2018

Tagtäglich engagieren sich Menschen in ehrenamtlicher Arbeit für den Tierschutz. Oftmals fehlen neben den finanziellen Mitteln auch die Anerkennung. Einsatzbereitschaft an 365 Tagen und rund um die Uhr zum Wohl der Tiere sind keine Seltenheit.

Unter dem Motto „Helping Vets“ würdigt und honoriert Heel Veterinär jedes Jahr drei ausgewählte Tierschutzorganisationen für ihren gemeinnützigen Einsatz.

Am 11. Juli 2018 erhielt das Robbenzentrum Föhr, neben dem Eselpferdehof Südpfalz und dem Verein Gesundheit durch Tiere e.V. die begehrte Auszeichnung und ein Preisgeld in Höhe von 2.000 €.
Eine Wertschätzung und eine finanzielle Unterstützung, welche die engagierten Tierschützer gerne entgegennahmen, deren ehrenamtliche Hilfe für in Not geratene Tiere durch Spenden finanziert wird.

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Veröffentlicht am 20.09.2019 in 2019

Seehund Rainer wurde schwach, unterkühlt und völlig dehydriert vor dem Deich in Dunsum gefunden. Der Kleine hatte auch eine blutige Schnauze und  haarlose Stellen am Fell. Vielleicht hatte sich Rainer auch in einem Netz verletzt.

Zunächst wurde der kleine Seehund erstversorgt, stabilisiert und auch gegen Lungenwürmer behandelt. Früh genug erkannt, schlägt diese Behandlung gut an.

Wie Rainer gibt es immer wieder Seehunde mit Befall von Lungenwürmern. Die „Strandfunde“ infizierter Tiere vermitteln jedoch nur ein begrenztes Bild, denn je nach Windrichtung treiben die Tiere auch aufs Meer hinaus und verenden dort. Werden die Tiere rechtzeitig geborgen und qualifiziert behandelt, sind die Chancen auf eine Heilung sehr gut.

So wie Rainer, konnten bereits viele Fundtiere behandelt und später wieder ausgewildert werden.

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Veröffentlicht am 06.09.2019 in 2019, Archiv 2018

Anfang der Woche am Abend erreichte uns ein Notruf aus Goting. Dort war am Strand ein kleiner Seehund gesichtet worden. Als wir bei dem Seehundjungen eintrafen, musste es schnell gehen: Der Kleine wirkte sehr müde und erschöpft, war unterkühlt und hatte einige kleine Wunden am Körper. Nach der Erstversorgung in der Station wurde er schon deutlich munterer. In den nächsten Tagen nahm der Kleine, der viel zu leicht für sein Alter war, schon etwas zu und die Wunden verheilten gut und schnell. Wenn er sich weiter so erholt und das entsprechende Gewicht van ca. 25- 30 kg erreicht hat, kann er in einigen Wochen zurück zu seinen Artgenossen ins Meer. Namenspate für SeehundjungeJori ist die Hauptfigur aus dem Kinderbuch „Jori taucht ab“, das die Bonner Urlauberin Claudia Könsgen zugunsten unseres Robbenzentrums Föhr geschrieben hat. Seehund und Autorin lernten sich nach einer von Joris ersten Fütterungen kennen. Und auch die Finder waren über die schnelle Rettung froh und haben seinen Pflegeplatz „adoptiert“.

Im Watt: Rücksicht nehmen auf Seehunde 
Vor allem jetzt im Sommer, wenn die Jungen zur Welt kommen und aufgezogen werden, brauchen Seehunde ihre Ruhe. Leider werden der Nachwuchs und die Muttertiere durch unbedachtes Verhalten von Menschen im Watt nachhaltig gestört (z. B. durch Wattwanderungen, Wassersport, oder zu dicht fahrende Boote). Das kann dazu führen, dass Jungtiere von ihrer Mutter getrennt werden. Um das zu verhindern, halten Sie bitte unbedingt grossen Abstand (mindesten 500 Meter) zu den Tieren.

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Veröffentlicht am 10.08.2019 in 2019

Die Bonnerin Claudia Könsgen hat ein Kinderbuch über Robbe Jori veröffentlicht, das ab sofort im Robbenzentrum gegen eine Spende in Höhe von 17,80 Euro erhältlich ist. Der Erlös kommt komplett unserem Haus zu Gute. Begleitend zur Spendenaktion veranstaltet die Bonnerin am 1. August um 10:30 Uhr im Treffpunkt Urlauberseelsorge in Wyk (Sandwall 38) eine Lesung für die ganze Familie. Der Eintritt ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Bis zum 20. August 2019 liegen rund 100 Exemplare der Erstauflage in ausgewählten Geschäften in Wyk und Umgebung aus, wo sie gegen eine Spende mitgenommen werden können:

·         Art & Weise (Haus 56, Oldsum)

·         der bunte buchladen – bu-bu (Sandwall 20, Wyk)

·         Robbenzentrum Föhr (Achtern Diek 5, Wyk)

Darum geht es im Buch

In der Geschichte geht es um das Robbenkind Jori. Das kleine Seehundkind ist beim Schwimmen- und Tauchenlernen an den Strand von Wyk abgetrieben. Dort trifft er auf Möwe Margit, Wattwurm Hauke und andere tierische Meeres- und Strandbewohner. Sie wollen Jori helfen, wieder zurück auf seine Sandbank zu kommen.

Ein schönes, warmherziges Kinderbuch!

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Veröffentlicht am 27.07.2019 in 2019, Archiv 2014

Immer wieder werden mutterlose Seehundjunge gemeldet, die alleine und völlig erschöpft an unsere Küste gespült werden. Leider sind es immer wieder unachtsame Menschen, die diese Heuler durch Störungen an den Seehundbänken verursachen.

Trotz vieler Aufrufe und Plakaten, die auf diese Störungsgefahr hinweisen und alle Wattwanderer auffordern mindesten 500 Metern Abstand zu den Tieren zu halten, wird immer wieder von Wattwanderern berichtet, die ungeachtet jeden Aufrufs und respektlos auf diese Bänke zu laufen und so direkt die Tiere verscheuchen! Bitte immer sensibel und aufmerksam durch unsere Natur laufen und alles geniessen ohne zu stören.

Mehr Respekt im Umgang mit Tier uns Natur und so auch Heuler vermeiden. Auch Wassersportler und Bootsbesitzer sollten Rücksicht nehmen! Denn von der Mutter getrennte Jungtiere haben alleine keine Überlebenschance!

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Veröffentlicht am 06.07.2019 in 2019

Nachdem in den letzten zwei Woche immer wieder tote Seehundbabys gemeldet wurden, kamen nun die ersten Heuler in unsere Station. Auch wenn wir immer wieder hoffen, daß alle Seehundbabies bei ihren Müttern groß und stark werden. Wenn Heuler , also mutterlose Neugeborene, an den Strand gespült werden, sind wir froh, helfen zu können. Auch wenn dies immer sehr traurig und tragisch ist für Mutter und Kind, so sind wir doch dann froh, wenigstens einige Tiere retten zu können, die meist durch Störungen von der Mama getrennt wurden und ohne Hilfe sterben würden . Stefanie und Feliciti heissen die beiden ersten Heuler der Saison im Robbenzentrum Föhr.

Seehundmütter lassen ihre Jungen gerade in der ersten Zeit nach der Geburt nie alleine und verzichten sogar ca. 2 Wochen aufs Fressen und Fischfangen, aus Angst das Kleine zu verlieren. Durch die Unruhe und viel Bootsverkehr und unachtsame Schiffe und Menschen zu nahe an der Sandbank werden jedes Jahr viele Babies von Ihren Müttern getrennt . Daher bitte Abstand halten und die Tiere auch draussen im Watt nur von weitem beobachten! Eine unachtsame Störung kann Seehund-Mutter und Kind in Not bringen oder sogar voneinender trennen!

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Veröffentlicht am 15.06.2019 in 2019

Auch Seehund Uli konnte gerettet werden.
Besuch von Namenspaten Uli(Ulrich) Hess im Robbenzentrum

Nachdem Seehund Uli (Ulrich) viel zu klein für sein Alter und mit blutiger Schnauze und blutigen Flossen vom Strand gerettet werden konnte, bekam das kleine Seehundmännchen die entsprechende Erstversorgung und medizinische Behandlung, nebst. Neben Lungenwürmern- in den letzten Jahren häufig auftretende parasitäre Erkrankung der Nordseerobben aufgrund von Verschmutzung im Meer- ist Uli viel zu klein für sein Alter und hatte auch noch viele kleine Verletztungen
Der ca. Jahr alte Seehund sollte mehr als das doppelte wiegen in diesem Alter.
Inzwischen hat sich Uli sehr gut erholt, ist wehrhaft geworden und kann hoffentlich mit entsprechendem Gewicht bald zurück in sein zu Hause, der Nordsee.
Besuch bekam Uli auch von seinem Namenspaten, dem Wyker Bürgermeister Uli (Ulrich) Hess. Der freute sich sehr darüber, daß seine Patenrobbe schon wieder so fit.
Janine, André und das Robbenzentrumsteam freut sich sowohl über Ulis und jede weitere Robbentettung, aber auch über den Besuch und das Interesse der Namenspaten, wie hier Wyker Bürgermeister Uli Hess!

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Veröffentlicht am 11.05.2019 in 2019
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