Meeressäuger sind durch verschiedene Abkommen (ASCOBANS, OSPAR, HELCOM) in der Nord- und Ostsee geschützt, jedoch werden diese einem wachsenden Druck durch anthropogene Aktivitäten ausgesetzt, insbesondere durch die Verschmutzung der Meere. Bekannt ist auch, dass Robben sich wiederholt in Netzteilen oder Plastikringen verfangen oder auch Angelschnüre verschlucken.

Auch bedingt durch die von Menschen verursachte Verschmutzung der Meere, sind die Meeressäuger anfälliger und infizieren sich häufiger mit Lungenwürmern.
Aktuell werden auch auf den Inseln Föhr und Amrum wieder vermehrt Tiere angespült, die mit solchen Parasiten befallen sind. Diese kranken und sehr geschwächten Tiere ruhen sich nicht am Strand aus, sondern brauchen umgehend Hilfe.

Wird ein mit Lungenwürmern befallenes Tier gefunden und erhält diese auch zeitnah eine Behandlung, stehen die Chancen auf einen erfolgreichen Verlauf und eine spätere Auswilderung sehr gut.
Das Robbenzentrum Föhr konnte schon zahlreiche Tiere Erstversorgen und veterinärmedizinisch behandeln, so dass diese Tiere dann wieder in ihrem ursprünglichen Lebensraum ausgewildert wurden.

Bei in Not geratenen Robben sind wir jederzeit erreichbar unter: 01773300077 oder 015775054219

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Veröffentlicht am 05.11.2019 in 2019

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